Kamera macht Probleme: Erscheint das Galaxy S5 später?

Genervt von vorinstallierter Software? Der CF-Auto-Root fürs Galaxy S5 verspricht Abhilfe
Genervt von vorinstallierter Software? Der CF-Auto-Root fürs Galaxy S5 verspricht Abhilfe(© 2014 Samsung)

Erneut schlechte Nachrichten vom Samsung Galaxy S5: Anscheinend bereitet die Linse der Kamera im neuen Smartphone-Flaggschiff der Koreaner Probleme, wie die koreanische Seite etnews berichtet. Möglicherweise müssen deshalb einige Märkte länger auf den Release des Gerätes warten. 

Erst der Brand in einer Zuliefer-Fabrik, jetzt Schwierigkeiten mit der Kamera: Der Start des Samsung Galaxy S5 scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Die Linse des Galaxy S5 besteht im Vergleich zum Vorgängermodell nun aus noch einem weiteren Einzelteil, muss aber dennoch in dasselbe Kameramodul passen. Die erforderliche Präzision bei der Verbindung der Einzelteile, sorgt nun scheinbar bei Samsung für Probleme. Dadurch soll es zum Zeitverzug bei der Produktion gekommen sein. Bisher seien laut etnews erst 20 bis 30 Prozent der eigentlich geplanten Linsen gebaut.

Eigentlicher Release am 11. April geplant

Die 16-Megapixel-Kamera ist eines der herausragenden Markenzeichen des Samsung Galaxy S5. Doch der Hersteller scheint die Komplexität der Linsen unterschätzt zu haben. „Bei einer dünnen Linse kann die kleinste Verschiebung zu großen optischen Abweichungen führen“, zitiert etnews.com einen Insider.

Der eigentliche Release des Samsung Galaxy S5 ist am 11. April in mehr als 150 Ländern geplant. Jetzt wird spekuliert, ob es wegen der Kamera-Probleme möglicherweise zu Lieferengpässen kommt. In der Linsen-Abteilung von Samsung werden angeblich kräftig Überstunden geschoben.


Weitere Artikel zum Thema
BQ stellt Aqua­ris V (Plus) vor und kündigt Oreo-Upda­tes für neun Modelle an
Jan Johannsen
Das BQ Aquaris V Plus ist etwas größer als das Aquaris V.
Das BQ Aquaris V und V Plus unterscheiden sich bei Displaygröße und Speicher. Sie und sieben weitere BQ-Smartphones sollen ein Oreo-Update erhalten.
Huawei Mate 10: Offen­bar mindes­tens drei Vari­an­ten geplant
Guido Karsten
So könnte das Huawei Mate 10 mit dem Codenamen "Alps" aussehen
Offenbar wird es das Huawei Mate 10 nicht nur in einer Basis- und einer Pro-Variante geben. Frisch geleakte Codenamen deuten auf vier Modelle hin.
Touch ID ist nicht tot: Trotz­dem wohl alle iPho­nes 2018 mit Face ID
Guido Karsten2
Touch ID könnte bei zukünftigen iPhones im Display versteckt sein
Der Apple-Experte Ming-Chi Kuo hat eine Prognose für kommende iPhone-Generationen abgegeben: Ihm zufolge könnte Touch ID durchaus zurückkehren.