Katy Perry hält Selfie-Phänomen für eine Krankheit

US-Megastar Katy Perry gehört offenbar nicht zu den Stars, die dem aktuellen Selfie-Hype frönen. Auf ihrem Twitteraccount verkündete die Sängerin vom Coachella Valley Music and Arts Festival aus, dass die Smartphone-Selbstporträts eine Krankheit seien – und warnte ihre Fans davor.

Kurz vor dem Tweet hatte Perry laut The Hollywood Gossip einem Fan die Bitte verweigert, ein Selfie zu schießen. Sie lies sich schließlich dazu unter der Bedingung dazu überreden, dass der Fan mit auf dem Foto zu sehen sei. Kurz darauf twitterte die Sängerin gegen das aktuelle Internet-Massenphänomen.

„Liebe Festival-Freunde denkt daran, Selfing ist eine Krankheit.“

Katy Perry steht unter der Prominenz mit ihrer Haltung mehr oder weniger alleine da. Spätestens nach dem mittlerweile legendären Oscar-Selfie von Moderatorin Ellen DeGeneres gibt es einen regelrechten Kult um die Selbstporträts. Seit dem Obama-Selfie Anfang des Monats verhärten sich auch die Gerüchte, dass Samsung den Trend gezielt für seine Werbezwecke einsetzt.

Selfie-Trend noch nicht vorüber

Ob Versuche, den Oscar-Selfie vom Retweet-Thron zu stoßen oder Musikvideos, anhand derer sich Generationenkonflikte humorvoll darstellen lassen, der Selfie-Trend ist offenbar noch nicht an seinem Ende angelangt. Dass sich inzwischen sogar Psychologen mit dem Phänomen auseinandersetzen, könnte Katy Perrys Haltung stützen. Für Twitter und Samsung jedenfalls ist die Sache ein Geschenk des Himmels.

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