MacBook Pro: Neues Modell könnte ab Werk 4G-LTE unterstützen

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Apples Patentantrag beschreibt ein MacBook mit integrierter Mobilfunktechnik
Apples Patentantrag beschreibt ein MacBook mit integrierter Mobilfunktechnik(© 2016 USPTO)

Könnt Ihr bald womöglich eine SIM-Karte direkt in Euer MacBook Pro einlegen und anschließend ohne zusätzliche Hardware unterwegs durch das Internet surfen? Ein frisch vomzuständigen US-Amt veröffentlichtes Apple-Patent beschreibt Patently Apple zufolge die technischen Besonderheiten, die ein solches Gerät mitbringen müsste.

Notebooks mit integrierter Antennentechnik und einem SIM-Kartenschacht sind eigentlich keine Weltneuheit, doch hat es bislang noch nie ein MacBook mit dieser Technik gegeben. Da erst kürzlich Gerüchte über die nahende Vorstellung eines neuen MacBook Pro inklusive eines zusätzlichen OLED-Displays aufgekommen sind, stellt sich nun die Frage, ob Apple vielleicht wirklich schon bald eine mit Mobilfunk ausgestattete Variante seines High-End-Notebooks anbieten wird.

Steve Jobs war immer dagegen

Würde Apple wie im Patent beschrieben Antennen und einen SIM-Kartenschacht in sein MacBook Pro einbauen, könnten Nutzer mit dem Gerät unterwegs auch ohne verfügbares WLAN im Internet surfen, E-Mails abfragen und flexibler arbeiten. Das Mitführen zusätzlicher Hardware in Form von Surf-Sticks wäre damit unnötig. Wer bislang die Internetverbindung seines Smartphones mit dem MacBook geteilt hat, könnte dank der Technik in Zukunft kostbare Smartphone-Akkulaufzeit sparen, wenngleich die Mobilfunktechnik natürlich den Energieverbrauch des MacBook erhöhen würde.

Wie 9to5Mac berichtet, soll Steve Jobs schon 2008 erklärt haben, dass Apple über eine Mobilfunk-Variante des MacBook nachgedacht habe. Letztlich habe sich das Unternehmen aber dagegen entschieden, weil die zusätzliche Option den Konfigurationsprozess beim Kauf noch komplizierter gestaltet hätte. Wie wir aber spätestens seit dem Release des großen iPhone 6 Plus wissen, müssen solche Entscheidungen bei Apple nicht für immer gelten.


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