Mehr als nur Apple Music: So schnell soll das Streaming-Angebot wachsen

Her damit !5
Apple soll in Zukunft noch weit mehr Serien und Filme produzieren
Apple soll in Zukunft noch weit mehr Serien und Filme produzieren(© 2017 CURVED)

Mit Apple Music hat das US-Unternehmen aus Cupertino einen Spotify-Konkurrenten ins Leben gerufen, als Nächstes sollen Netflix und Amazon Prime Video ins Ziel genommen werden. Doch wann soll Apples Video-Streaming-Dienst eigentlich durchstarten und was ist davon zu erwarten?

Im Jahr 2017 investiert Apple angeblich etwa 500 Millionen Dollar in seinen eigenen Streaming-Dienst, im Jahr 2022 sollen es schon 4,23 Milliarden Dollar sein. Dies geht aus einer LoupVentures-Prognose des Apple-Experten und ehemaligen Piper Jaffray-Analysten Gene Munster hervor.

Ein Gesamtangebot

Damit läge Apple, was die Ausgaben für Inhalte betrifft, auch im Jahr 2022 noch hinter Netflix (6,84 Milliarden Dollar) und Amazon (8,34 Milliarden Dollar). Das Wachstum der Investitionen wäre aber mit 54 Prozent von Jahr zu Jahr bei Apple am größten, sodass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis Netflix (durchschnittliches Wachstum von 18 Prozent) und schließlich auch Amazon (41 Prozent) überholt würden.

Wie Munster weiter erklärt, geht er davon aus, dass Apple das derzeitige Angebot von Apple Music in etwa zwei bis drei Jahren zu einem Komplettpaket mit vielen Videoinhalten ausbauen wird. Bereits jetzt investiert Apple in Serien mit großen Stars. Dazu zählen beispielsweise ein neues Projekt mit Reese Witherspoon und Jennifer Aniston oder auch Carpool Karaoke.

Sobald Apple seine Vorbereitungen abgeschlossen hat, werde das Unternehmen laut Munster Musik- und Video-Inhalte in einem Streaming-Paket für eine monatliche Gebühr anbieten. Er rechnet außerdem mit schnell wachsenden Nutzerzahlen, da Apple mit einer Stammkundschaft von 30 Millionen zahlenden Apple Music-Abonnenten in das Rennen startet, von denen viele auch das Video-Angebot wahrnehmen könnten.


Weitere Artikel zum Thema
iOS 11.3.1 ist da: Das müsst ihr zum Update wissen
Francis Lido
Mit iOS 11.3.1 kommen keine größeren Änderungen
iOS 11.3.1 ist da: Das Update könnte vor allem für iPhone-8-Besitzer interessant sein. Außerdem hat Apple die Sicherheit verbessert.
iPhone 2018: LCD-Ausfüh­rung soll 200 Dollar güns­ti­ger sein als OLED-Modelle
Guido Karsten
Auf das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus folgt 2018 womöglich nur noch ein neues iPhone mit LCD-Anzeige
Schon in wenigen Monaten soll die Produktion der nächsten iPhone-Generation beginnen. Womöglich wird zu dieser nur noch ein LCD-Modell gehören.
Power­banks fürs Smart­phone: Darauf müsst ihr beim Kauf achten
Justus Zenker4
Dass man Smartphone-Akkus einfach entnehmen kann, wie hier beim LG G5, ist mittlerweile die absolute Ausnahme.
Auf Reisen macht auch der größte Smartphone-Akku gerne schlapp. Powerbanks schaffen Abhilfe. Worauf man achten muss bei der Anschaffung.