Moto Z im Teardown: So lassen sich Display und Akku ausbauen

Nur für handwerklich Begabte: Das Moto Z wird in einem Teardown bis zur Hauptplatine zerlegt. In dem Video zeigt der Experte, welche Teile sich bei einem Defekt austauschen lassen – und bei welcher Hardware ein Totalschaden vorliegt.

Der Zerlegungs-Profi JerryRigEverything hat sich das Moto Z von Lenovo vorgenommen und dazu ein Video auf YouTube veröffentlicht. Darin erklärt er, wie Ihr beispielsweise das Display oder den Akku austauschen könnt. Einfach ist das allerdings nicht. Deshalb solltet Ihr Euer Moto Z als Laie eher nicht zerlegen. Auch erlischt womöglich Euer Garantieanspruch, sobald Ihr das Gerät selbst öffnet.

Mainboard fest montiert

Um an das Innere seines Moto Z zu kommen, löst Jerry mit einem Heißluftföhn zuerst die geklebten Glasflächen auf der Geräterückseite und entfernt diese vorsichtig mit einem Messer. Danach lässt sich mit einem Schraubenzieher bereits das Display von hinten locker ein Stück aus dem Smartphone drücken. Durch Einsatz von Messer und Föhn wird das Display nun komplett aus dem Gehäuse geholt. Auffällig ist, dass die gesamte Displayeinheit samt Front-Button sehr dünn gehalten ist und dadurch recht fragil wirkt.

Unter dem Display ist gleich schon der Akku verbaut, der im Prinzip nur von einem Plastik-Teil an der Geräte-Seite gehalten wird. Während beispielsweise Akku und Display austauschbar sind, ist der USB-C-Anschluss fest mit dem Mainboard verbunden. Sollte der Anschluss einen Wackelkontakt haben, wäre das wohl nur schwer reparabel. Das gilt auch für den Rest des Mainboards: Die Hauptplatine ist mit der Rückseite des Moto Z-Gehäuses verbunden und könnte (wenn überhaupt) nur mit großer Mühe und Aufwand ausgebaut werden. Darüber hinaus macht dieses Video eine Sache deutlich: Derartige Arbeiten solltet Ihr definitiv den Profis überlassen.


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