myFC JAQ angetestet: Das Mini-Kraftwerk zum Mitnehmen

Das schwedische Unternehmen myFC hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona JAQ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine kleine Brennstoffzelle, mit der Ihr die Akkus von Smartphones, Tablets und Co. unterwegs aufladen könnt.

JAQ von myFC ist kein externer Akku, den Ihr mit Euch herumtragt, sondern quasi ein Mini-Kraftwerk für die Hosentasche, das Strom für Eure Gadgets produziert. Auf einen internen Akku, wie beim Vorgängermodell, verzichtet der Hersteller, so dass Ihr Euer Smartphone oder Tablet direkt anschließen müsst und keine Energie auf Vorrat produzieren könnt.

Smartphone für weniger als einen Euro aufladen

Die Brennstoffzelle verarbeitet das Salz und Wasser der Steckkarten zu elektrischer Energie. Eine Steckkarte soll dabei für die Erzeugung von 2400 Milliamperestunden ausreichen. Damit ließe sich das iPhone 6 vollständig und die neuen Top-Modelle Galaxy S6 oder das HTC One M9 fast komplett aufladen.

Auf dem MWC präsentierte myFC nur einen funktionslosen Dummy von JAQ. Im vierten Quartal, noch rechtzeitig vor Weihnachten, soll die Mini-Brennstoffzelle aber funktionieren und im Handel erhältlich sein.

Als Verkaufspreis peilt der Hersteller im Moment an, unterhalb der 100 Euro zu bleiben. Die Steckkarten sollen im 9er-Pack etwa zehn Euro kosten. Das ist im Vergleich zum Strom aus der Steckdose immer noch teuer, aber JAQ wird man auch nur benutzen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist.

Brennstoffzellen sind angesagt

MyFC ist aber nicht das einzige Unternehmen, das an einer mobilen Brennstoffzelle für den Privatgebrauch arbeitet. Amir hat eZelleron in Dresden besucht und deren Kraftwerk, das mit Feuerzeuggas funktioniert, ausprobiert. Mit ihm wäre es am Ende günstiger, ein Smartphone aufzuladen, als mit Brennstoffzelle von myFC.


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