Oaxis InkCase angetestet: halb Case, halb Bildschirm

Ein Display allein reicht Euch beim Smartphone nicht? Das YotaPhone lässt grüßen: Mit dem InkCase von Oaxis bekommt Euer Handy im Handumdrehen einen zweiten E-Ink-Bildschirm.

Beim Yotaphone ist das E-Ink-Display auf der Rückseite fest verbaut. Wenn Euch das Android-Smartphone aus Russland nicht zusagt, Euch aber die Kraft der zwei Displays gefällt, dann solltet Ihr wie Shu einen Blick auf das InkCase von Oaxis werfen. Es steht per Bluetooth in Verbindung mit Eurem Smartphone und eignet sich zum Beispiel als stromsparende Anzeige für E-Books, den Terminkalender oder elektronische Tickets. Einzige Voraussetzung: Die App unterstützt die Schnittstelle von Oaxis.

Hüllen für iPhone und Klick-Display für Android

Für das iPhone 5s ist bereits ein passendes InkCase erhältlich. An den Hüllen für das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus arbeitet Oaxis noch. Im dritten Quartal sollt Ihr für weniger als 100 Euro das zusätzliche E-Ink-Display an Eurem iPhone 6 befestigen können. Nennt Ihr ein iPhone 6 Plus Euer Eigen, müsst Ihr Euch noch mindestens bis zum vierten Quartal gedulden. Vor Weihnachten soll aber auch das ganz große InkCase verfügbar sein.

Während bei Apple die Modelauswahl übersichtlich ist und sich mit drei Smartphone-Hüllen abdecken lässt, sieht das bei Android schon anders aus. Deswegen bietet Oaxis auch nicht für jedes Android-Smartphone eine eigene Hülle an, sondern setzt stattdessen auf ein externes Display, das ungefähr so groß wie eine Kreditkarte ist - nur etwas dicker. Sein Akku soll etwa eine Woche lang halten. Ihr klinkt das Display dann einfach in Hüllen für verschiedene Android-Smartphones ein. Diese Variante ist für den Hersteller deutlich günstiger in der Produktion, als komplette Cases für einzelne Androiden herzustellen. Euch kostet das InkCase-Display 89 Euro und für die Hülle kommen noch etwa 10 Euro hinzu.


Weitere Artikel zum Thema
Apple AirPods: Darum könn­ten die Kopf­hö­rer noch nicht verfüg­bar sein
Aktuell sollen die Apple AirPods noch nicht marktreif sein
Die AirPods lassen weiterhin auf sich warten: Angeblich hat Apple noch Probleme zu lösen, bevor die kabellosen Kopfhörer auf den Markt kommen.
Google Daydream lässt Euch Netflix im VR-Wohn­zim­mer genie­ßen
Tapetenwechsel gefällig? Netflix VR für Google Daydream versetzt Euch in ein virtuelles Wohnzimmer
Auch Netflix ist jetzt für das Google Daydream VR-Headset verfügbar. Die App versetzt Euch in ein virtuelles Wohnzimmer zum Filme und Serien schauen.
MacBook Pro (2016): App verwan­delt Touch Bar in ein Piano
Die Touch Bar des MacBook Pro (2016) lässt sich auch als Piano nutzen
Ein digitales Piano: Für das MacBook Pro (2016) ist nun eine App verfügbar, die Eure Touch Bar zu einem Musikinstrument werden lässt.