OnePlus 3: Oxygen OS 3.5-Beta bringt Verbesserungen für Kamera und UI

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Die neue Beta für das OnePlus 3 nimmt auch Änderungen am UI vor
Die neue Beta für das OnePlus 3 nimmt auch Änderungen am UI vor(© 2016 CURVED)

Bei OnePlus kommen Entwickler nicht zum Luftholen: Mit Oxygen OS 3.5 steht nun ein neuer Community Build für OnePlus 3-Besitzer zum Download bereit. Mit der Beta sollen einige Standard-Apps überarbeitet werden, Änderungen am UI erfolgen und die Funktion der Kamera-App verbessert werden. Kürzlich erschien erst ein Community Build für das OnePlus X mit dem Upgrade auf Android Marshmallow.

Bei OnePlus verbergen sich Beta-Versionen hinter dem Begriff Community Build. Ein solcher Patch ist nun für das OnePlus 3 verfügbar, wie der Hersteller im offiziellen Forum verkündet. Mit dem Oxygen OS 3.5-Update werden beispielsweise die Wetter-App, der Dateimanager sowie die Uhr überarbeitet. Zusätzlich wurden Änderungen an dem UI vorgenommen, um weitere Personalisierungs-Möglichkeiten zu integrieren. Auch die Kamera-App soll ein paar Tweaks erhalten haben. Davon abgesehen werden Nutzer größere Änderungen laut OnePlus gar nicht bemerken, da diese aus Optimierungen von Oxygen OS bestehen.

Problem-Liste länger als Feature-Liste

Oxygen OS 3.5 ist allerdings nicht umsonst im Beta-Stadium. Der Entwickler gibt nämlich auch an, dass im Update ein paar Bugs auf die Nutzer warten. So soll Android Pay aktuell noch nicht funktionieren. Generell gibt es ein paar Performance-Probleme, Inkompatibilität mit personalisierten Themes im UI und der "System UI Tuner" solle man besser gar nicht erst nutzen. Letzterer kann nämlich Probleme verursachen, die sich nur beheben lassen, indem Ihr das OnePlus 3 auf Werkseinstellungen zurücksetzt. Wer den Fingerabdruckscanner nutzt, muss seine Finger nach dem Update ebenfalls neu registrieren.

Entweder wartet Ihr also, bis aus dem Oxygen OS 3.5 Community Build ein finaler Release wird, oder Ihr installiert die Beta-Version und unterstützt den Entwickler durch die Meldung von Bugs. Denn OnePlus verkündet außerdem, dass sie dieses Betriebssystem gemeinsam mit der Community weiterentwickeln wollen. Ziel sei es, künftig Updates in kürzeren Abständen zu veröffentlichen. Wir sind gespannt, ob diese lobenswerte Einstellung letztendlich auch umgesetzt werden kann.


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