Pokémon GO Plus: alles, was Ihr zum Wearable wissen müsst

UPDATEHer damit144
Pokémon Go Plus
Pokémon Go Plus(© 2016 Pokémon/Nintendo)

Wer Pokémon GO anständig spielen will, braucht auch das Wearable Pokémon GO Plus. Aber was kann das Armband eigentlich? Wir klären auf.

Das Pokémon GO Plus sieht aus wie das perfekte Accessoire für Pokémon-Trainer. Es ist eine Mischung aus Pokéball und dem Google-Maps-Pin. Es hat keine Lautsprecher, kein Display und damit auch keinen Touchscreen. Trotzdem bringt Euch das Wearable beim Spiel entscheidende Vorteile – zumindest was die Akkulaufzeit Eures Smartphones angeht. Denn die größte Schwäche von Pokémon GO ist der hohe Stromverbrauch. Das Display und die Ortungsdienste sind voreingestellt immer an, die App damit ein Akkufresser.

Pokémon einfangen mit Haken

Pokémon GO Plus ist die Lösung für das Problem. Das Wearable, dass Ihr sowohl als Armband als auch als Halskette tragen könnt, verbindet Ihr per Bluetooth mit Eurem Smartphone. Letzteres kann dann bei der Jagd nach neuen Pokémon und Items in der Tasche bleiben. Denn wie Poylgon berichtet, vibriert das Armband, wenn Ihr Euch in der Nähe eines Pokéstops befindet.

Ist ein Pokémon in der Nähe, leuchtet eine LED auf. Ihr könnt über das Armband auch Pokébälle werfen und so die Monster einfangen. Es gibt allerdings einen großen Haken: Das funktioniert nur, wenn Ihr dieses Pokémon in der Nähe schon einmal gefangen habt. Für neue Monster müsst Ihr nach wie vor das Smartphone zücken.

Damit Ihr das Pokémon GO Plus benutzen könnt, braucht Ihr laut Nintendo Online Store ein iPhone 5  oder neuer. Darauf muss mindestens iOS 8 vorinstalliert sein. Wie die Voraussetzungen bei Android aussehen, ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass sie sich mit den Systemvoraussetzungen für die App decken. Um das Spiel zu spielen braucht Ihr mindestens ein Smartphone mit Android 4.4 KitKat. Um die Akkulaufzeit von Pokémon GO Plus braucht Ihr Euch übrigens keine Sorgen zu machen. Drin steckt nämlich eine Knopfzelle. Die sollte ein paar Monate durchhalten.

Wie komme ich an das Wearable?

Im deutschen Nintendo Online Store ist das Gerät mittlerweile für rund 40 Euro plus Versandkosten erhältlich. Wer zeitnah bestellt, soll das Wearable ab dem 31. August in seinem Briefkasten liegen haben.


Weitere Artikel zum Thema
Huawei-Embargo und Android-Bann: Deal löst Abhän­gig­keit von Google Maps
Andreas Marx
Huawei hat offenbar eine Alternative für Google Maps gefunden.
Huawei versucht sich im von Google unabhängig zu machen. Das Unternehmen könnte jetzt eine Google-Maps-Alternative gefunden haben.
Fitbit Versa: Fitness­arm­band kann Grip­pe­welle erken­nen
Lars Wertgen
Smart5Die Sensoren der Fitbit Versa erfassen zahlreiche Daten, die für eine Analyse der Gesundheit werden können
Fitnesstracker wie die Fitbit Versa haben anscheinend eine bislang unbekannte Fähigkeit: Sie können Grippewellen in Echtzeit vorhersagen.
One UI 2.0 Featu­res, die euer Samsung nach dem Android-10-Update drauf­hat
Martin Haase
Was ist neu bei Samsungs One UI 2.0?
Samsung-Smartphones bekommen mit dem Update auf Android 10 auf die neue Benutzeroberfläche One UI 2.0. Und was bringt das?