Portable SIM: Wearable ersetzt die Karte im Smartphone

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Der japanische Provider NTT Docomo möchte die SIM-Karte vom Smartphone in ein Wearable verfrachten.
Der japanische Provider NTT Docomo möchte die SIM-Karte vom Smartphone in ein Wearable verfrachten.(© 2014 CURVED)

SIM-Karte im Ärmel: Der japanische Mobilfunkbetreiber NTT Docomo hat einen Prototypen entwickelt, der SIM-Karten in Mobilgeräten überflüssig macht. Die Entwickler haben den Chip einfach in ein Wearable verpflanzt, das per kabelloser Datenübertragung einen Nutzer anmeldet – und gleichzeitig als Sicherheitsmaßnahme beim Einkaufen am heimischen PC dienen soll.

In welcher Form die SIM-Karte am Körper daherkommen soll, beschreibt das Unternehmen in der Bekanntmachung auf seiner Homepage nicht. Ein Name steht jedoch schon fest: Portable SIM. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich demnach ein Gerät mit SIM-Karte, das per Bluetooth oder NFC die relevanten Daten an Mobilgeräte funkt. Um sich auf einem Smartphone oder Tablet anzumelden, genüge es zudem, mit Portable SIM in der Nähe zu wedeln. Als Anwendungsbeispiel führt das Unternehmen ein Tablet an, das sich mehrere Menschen am Arbeitsplatz teilen, indem sie sich bei Bedarf unkompliziert per Geste anmelden.

Mehr als eine SIM-Karte

Portable SIM diene zudem als Tresor für Nutzerdaten und Passwörter und lässt sich so als digitaler Schlüssel für Seiten verwenden, die eine Identifikation benötigen. Besonders Online-Shopping-Angebote würden sich hierfür anbieten. NTT Docomo weist darauf hin, dass es sich bei Portable SIM aber bisher lediglich um einen Prototypen handelt, der mit keinem aktuell erhältlichen Smartphone oder Tablet zusammenarbeitet.


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