Prisma: Android-App steht jetzt offiziell im Play Store zum Download bereit

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Prisma nutzt die Cloud – Internetzugriff ist für die App daher Voraussetzung
Prisma nutzt die Cloud – Internetzugriff ist für die App daher Voraussetzung(© 2016 CURVED)

Closed-Beta beendet: Prisma steht ab sofort als Android-App im Google Play Store als Download bereit. Die Bildbearbeitungs-App hat iOS-Geräte im Sturm erobert, nun schickt sie sich an, auch die Herzen der Besitzer eines Galaxy S7 und Co. zu erobern.

Das Problem an diesem Montag-Morgen, dem 25. Juli 2016: Wer über sein Smartphone den Play Store öffnet und einfach nach "Prisma" sucht, erhält eine ellenlange Liste allerlei Apps, die angeblich irgendwas mit Bildbearbeitung zu tun haben und "Prisma" im Namen tragen. Manche kopieren gar die offiziellen Bilder aus dem Apple Store. Allerdings handelt es sich dabei durch die Bank weg um Fakes oder Schlimmeres. Nutzt daher diesen Link, wählt Euch mit eurem Google-Konto ein und klickt auf "Installieren". Euer Smartphone lädt Prisma dann automatisch herunter – das echte, versteht sich.

Prisma und der Datenschutz

Ganz ohne Kontroverse verlief der Release der App für iOS allerdings nicht, in Sachen Datenschutz scheint es bei dem potenten Programm nämlich zu hapern. In einem anderen Artikel erklärt Euch Felix, warum Prisma ein Privatsphäre-Albtraum ist. Was macht die App aber so beliebt? Die Antwort klingt zunächst langweilig: Foto-Filter. Das beherrschen Instagram und Co. zwar schon längst, aber nicht so wie Prisma. Ein Algorithmus sorgt dafür, dass aus schnöden Selfies Bilder entstehen, die Aussehen, als hätte sie etwa ein berühmter Maler geschaffen.

Die Auswahl rangiert von bunt-impressionistisch bis Schwarz-Weiß-Skizze. Wolltet Ihr etwa immer schon mal Eure Katze im Stil von Edvard Munchs "Der Schrei" aufnehmen, dann ist Prisma das geeignete Werkzeug dafür. Freunde japanischer Holzschnitte freuen sich hingegen über Hokusais "Die große Welle" als Filter-Vorlage und wer Pop-Art bevorzugt, nutzt den Roy-Lichtenstein-Filter. Sollten Euch Datenschutz-Bedenken nicht von der Anwendung abhalten, dann findet Ihr hier Tipps für bessere Ergebnisse mit Prisma, egal ob unter Android oder iOS.


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