"Project Tango": Google stellt Support für Augmented-Reality-Plattform ein

Project Tango ist schon bald Geschichte
Project Tango ist schon bald Geschichte(© 2017 Google)

Der Tango hat sich ausgetanzt: Schon bald wird die Augmented-Reality-Plattform von Google nicht mehr sein. Das Unternehmen will sich offenbar auf ein anderes AR-Projekt konzentrieren, von dem weitaus mehr Android-Nutzer profitieren dürften.

Schon am 1. März 2018 wird das Augmented-Reality-System "Project Tango" Geschichte sein, der Support wird offiziell eingestellt. Dies hat Google über den offiziellen Tango-Account auf Twitter verkündet. Gleichzeitig bedankt sich das Unternehmen bei allen Entwicklern, die in den vergangenen drei Jahren für die Plattform entwickelt haben. Vorgestellt wurde das Projekt im Jahr 2014.

"ARCore" ist die Zukunft

Stattdessen will Google sich nun auf das neue System "ARCore" konzentrieren, das im August 2017 vorgestellt wurde. Während "Project Tango" spezielle Kamera-Hardware benötigt und daher in nur wenigen Android-Smartphones, wie dem Asus ZenFone AR, zum Einsatz kommt, ist der Nachfolger laut TechCrunch softwarebasierend und dürfte daher auf viel mehr Geräten laufen. So ist die Augmented-Reality-Plattform zum Beispiel mit dem Galaxy S8 und dem Galaxy Note 8 kompatibel.

"Project Tango" und "ARCore" sollen sich an vielen Punkten überschneiden, sodass die Arbeit, die in erstgenannte Plattform gesteckt wurde, wohl nicht umsonst war. Womöglich hat Apple die Entscheidung von Google auch etwas beeinflusst: Mit iOS 11 haben viele iPhone-Modelle durch das ARKit den Weg in die Augmented Reality gefunden – seitdem dürfte AR Millionen von Nutzern zur Verfügung stehen. Google ist nun gefordert, mit "ARCore" für Android-Smartphones gleichzuziehen.


Weitere Artikel zum Thema
Belieb­teste Smart Spea­ker: Google Home enteilt Amazon Echo
Guido Karsten
Auch der Google Home Mini dürfte mit zu den steigenden Verkaufszahlen von Google beigetragen haben
Google Home erfreut sich offenbar großer Beliebtheit. Laut Marktforschern verkauft sich der Smart Speaker zuletzt deutlich besser als Amazon Echo.
Google erklärt Ärger um deak­ti­vier­ten Stand­ort­ver­lauf
Lars Wertgen
Das Google-Tracking lässt sich nicht über wenige Klicks deaktivieren
Was wird bei einem deaktivierten Standortverlauf wirklich ausgeschaltet? Google klärt auf und überarbeitet seine Support-Seite.
Gmail: Google akti­viert Selbst­zer­stö­rungs­mo­dus für vertrau­li­che E-Mails
Guido Karsten
In Gmail könnt ihr E-Mails nun per SMS-Zugriffscode und Verfallsdatum schützen
Google hat das neue Gmail-Feature "Vertrauliche E-Mails" aktiviert. Damit ist es Nutzern möglich, E-Mails zu versenden, die sich selbst zerstören.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.