Qualcomms erste Drohne lässt sich mit der Apple Watch steuern

Her damit !7
Drohne Qualcomm YouTube
Drohne Qualcomm YouTube(© 2016 YouTube.com/Qualcomm)

Qualcomm steigt offenbar in den Markt für Flugdrohnen ein. Ein erster Video-Teaser gibt einen Ausblick auf das, was der bekannte Chip-Entwickler offenbar bei der CES 2016 in der kommenden Woche präsentieren wird.

Eigentlich kennen wir Qualcomm ja als Entwickler von Smartphone-Chips und nicht als Hersteller fliegender Drohnen. Wie es scheint, will das Unternehmen aber hoch hinaus und präsentiert zum Jahreswechsel ein Teaser-Video, indem die Fähigkeiten einer Flugdrohne demonstriert werden. Schon zu Beginn des Trailers nicht schwer zu erraten: Die Drohne soll Technik von Qualcomm an Bord haben.

Plattform soll günstige Drohnen ermöglichen

Qualcomm wird aber vermutlich kein neuer Konkurrent von etablierten Drohnenherstellern wie DJI oder Parrot. Im Video kündigt Qualcomm stattdessen eine Plattform an, die Konstrukteure von Flugdrohnen offenbar verwenden sollen, um noch mehr aus ihren Fluggeräten herauszuholen.

Wie Android Authority berichtet, soll sich Qualcomms Snapdragon Flight-Plattform aus einem Snapdragon 801-Prozessor, einer Quick-Charge-Schnellladevorrichtung, Modulen für WLAN, Bluetooth und die Standortbestimmung sowie Support von 4K-Videokameras bestehen. Mit diesem Basissystem sollen die Kosten für eine Drohne, die 4K-Videoaufnahmen machen kann, von etwa 1200 Dollar auf 300 bis 400 Dollar gesenkt werden können. Gleichzeitig gehe Qualcomm davon aus, dass die Batterielaufzeit auf bis zu eine Stunde erhöht werden könne.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone 8: Neue Hinweise auf kabel­lose Lade­funk­tion
Apple iPhone 8 Konzept
Kommt das iPhone 8 mit einer Technologie zum kabellosen Aufladen über mehrere Meter Entfernung? Ein weiterer Hinweis deutet nun darauf hin.
Netflix: Fünfte Staf­fel "House of Cards" verspä­tet sich
Die Netflix-Serie "House of Cards" lief hierzulande bislang zuerst bei Sky
"House of Cards" kommt später: Netflix hat den Release der fünften Staffel verschoben, was der Anbieter "nebenbei" in seinem Geschäftsbericht anmerkt.
YouTube: App für iOS und Android bietet nun eige­nen Messen­ger
Michael Keller
YouTube Messenger
Google führt ein neues Feature für YouTube ein: Nutzer der App in Kanada können bereits über den integrierten Messenger Videos teilen.