Samsung Pay im Gegensatz zu Apple Pay gebührenfrei?

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Galaxy S6 und S6 Edge sind für Samsungs Bezahldienst gerüstet
Galaxy S6 und S6 Edge sind für Samsungs Bezahldienst gerüstet(© 2015 CURVED)

Samsung Pay wird angeblich völlig gebührenfrei, wie GforGames unter Berufung auf die Korean Times berichtet. Insiderinformationen zufolge wolle das Unternehmen davon absehen, den Einsatz der bargeldlosen Zahlungsmethode in Rechnung zu stellen – weder für Nutzer noch für Kreditkartenunternehmen.

Samsung verzichte demnach auf die übliche Gebühr von 0,0015 Prozent, um Samsung Pay attraktiver zu gestalten. Koreanische Kreditkartenanbieter, mit denen das Unternehmen dabei zusammenarbeitet, sollen ebenfalls von Gebühren ausgenommen sein. Vorerst scheint dies aber ausschließlich den Heimatmarkt zu betreffen, es sei aber unwahrscheinlich, dass Partnerunternehmen außerhalb Koreas bezahlen müssten. Die Monetarisierung des Dienstes könnte stattdessen über Werbung erfolgen, beispielsweise spezielle Angebote oder Geschenkkarten.

Größere Reichweite als Apple Pay

Samsung versuche mit dem Schritt, die eigene Methode zu etablieren und gegenüber Apple Pay in Stellung zu bringen. Der Gedanke dahinter: Wenn sich Samsung Pay einmal etabliert hat, kommt das auch den Verkäufen des Galaxy S6 und S6 Edge zugute. Im Gegensatz zu Apple Pay bietet die koreanische Methode den Vorteil, dass Kassen nicht zusätzlich mit einem NFC-Terminal ausgerüstet werden müssen, Stattdessen soll Samsung Pay alternativ auch mit Barcode-Scannern und älteren Magnetstreifenlesern funktionieren.

Dadurch alleine sei die Reichweite von Samsung Pay bereits höhere als die der Kalifornier.
Shin Jong-kyun, Chef von Samsungs  Mobilfunksparte, glaubt daher auch fest daran, dass sich die Methode seines Unternehmens gegenüber Apples durchsetzen werde.


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