Saphirglas-Hersteller will Verträge mit Apple streichen

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Das Saphirglas wird unter anderem für die Touch ID der neueren iPhones benötigt
Das Saphirglas wird unter anderem für die Touch ID der neueren iPhones benötigt(© 2014 CURVED)

Keine Saphirglas-Produktion mehr für Apple? Offenbar will das Unternehmen GT Advanced Technologies (GT AT) vor Gericht erwirken, dass es seine ausstehenden Verpflichtungen gegenüber Apple nicht mehr erfüllen muss.

Demnach empfindet es das Unternehmen GT AT als bedrückend und repressiv, dass es trotz des vor Kurzem eingereichten Bankrotts die Produktion an Saphirglas aufrechterhalten soll, berichtet Phys.org. In Papieren, die diesbezüglich vor einem Gericht in den USA eingereicht wurden, wird die weitergeführte Produktion als "anhaltende Geldverbrennung" bezeichnet, die eine Gefahr für die Liquidität von GT AT darstelle. Um seinen Vermögensstand zu schützen, müsse GTAT deshalb Saphirglas-Fabriken in Arizona und Massachusetts schließen.

Ist die Apple Watch doch in Gefahr?

In den Dokumenten wird weiterhin angeführt, dass Apple die Ausrichtung des Unternehmens verändert habe: Aus einem Hersteller von Geräten zur Verarbeitung von Saphirglas sei so ein Saphirglas-Verarbeiter geworden. Offenbar hat sich Apple zunehmend auf GT AT als Produzenten von Saphirglas verlassen – der Bankrott des Unternehmens könnte deshalb die Fertigstellung von Produkten wie der Apple Watch gefährden.

Zunächst hatte es so ausgesehen, als könne GT AT den Betrieb auch nach dem Bankrott aufrechterhalten. Apple selbst sei von dem Bankrott des Unternehmens überrascht gewesen – es bleibt also abzuwarten, wie die Firma aus Cupertino den Wegfall seines Saphirglas-Produzenten kompensieren wird.

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