Snoop Dogg will Chef von Twitter werden #SnoopForCEO

Supergeil !8
Wenn Mr. Calvin Broadus Jr. nicht wie der Prototyp eines CEO aussieht, wer dann?
Wenn Mr. Calvin Broadus Jr. nicht wie der Prototyp eines CEO aussieht, wer dann?(© 2015 Facebook/snoopdogg)

Kaum hat Twitter seinen CEO-Posten zu vergeben, meldet sich auch schon ein prominenter Bewerber auf die Stelle: Snoop Dogg. Der Popstar hat stilecht via Tweet Interesse angemeldet und damit gleich mal bewiesen, dass er weiß, wie Twitter läuft – die Hashtag-Kampagnen #SnoopForCEO und #IfSnoopWasTwitterCEO laufen.

Snopp Dogg machte sein Anliegen recht deutlich: "Ich bin bereit zu führen @twitter !!", schrieb der Rapper und verlieh der Sache mit dem passenden Hashtag Nachdruck: #SnoopForCEO. Als CEO eines Unternehmens, dessen Social-Media-Netzwerk auf knappe 140-Zeichen-Nachrichten setzt, muss man sich natürlich entsprechend kurz fassen können – Kultfigur Snoop braucht offenbar nicht einmal die Hälfte für die Formulierung einer Strategie: "Erste Arbeitsanweisung: Macht Kohle! #SnoopForCEO @twitter", postete er nur Minuten nach seinem Bewerbungsschreiben.

"First order of Business! Get that Moolah!" – Snoop Dogg via Twitter

Großspurige Versprechen wollte die Westcoast-Rap-Legende im Rahmen der Kandidatur nicht machen. Stattdessen entschied er sich, seine Agenda per Crowdsourcing aufzustellen und twitterte den Hashtag #IfSnoopWasTwitterCEO. Was folgte, war eine Reihe absurder Vorschläge voller Scherze über Snoops offenkundige Liebe zu Marihuana und seinen berühmten Slang. Retweets sollten künftig "Retwizzle" heißen und Hashtags nur noch "-tags", da sämtliches "Hash" an Snoop gehen müsse. Unter dem Hashtag #IfSnoopWasTwitterCEO findet Ihr auf Twitter noch jede Menge mehr davon – es lohnt sich!

Hintergrund der Aktion ist der weniger unterhaltsame Umstand, dass der bisherige Twitter-CEO Dick Costolo am Donnerstagabend seinen Rücktritt ankündigte. Übergangsweise wird er nun von Jack Dorsey ersetzt, bis ein fester Nachfolger gefunden ist. Wie Snoop Doggs Chancen auf den Job stehen, sei einmal dahingestellt. Dafür hat er ja gerade ein neues Album draußen, aber das hat bestimmt rein gar nichts mit seiner Social-Media-wirksamen Kandidatur zu tun.


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