Sony SmartEyeglass angetestet: Besser als Google Glass?

Sony will mit seiner SmartEyeglass nicht Googles Fehler mit Glass wiederholen. Amir hat einen Prototypen der Datenbrille auf dem MWC ausprobiert.

In Barcelona hatte Sony nur Prototypen der SmartEyeglass dabei, die in Sachen Ausstattung und Design noch nicht final waren. So soll die Verbindung zum Smartphone später drahtlos per Bluetooth erfolgen und über eine Kamera soll die Datenbrille nicht verfügen. Damit wollen die Japaner für eine größere Akzeptanz sorgen, nachdem Google Glass-Träger häufig wegen der verbauten Kamera argwöhnisch beäugt und sogar bedrängt wurden.

Ohne Smartphone nur mit halbiertem Funktionsumfang

Die SmartEyeglass projiziert ein 2,3 Zoll AMOLED-Display mit VGA-Auflösung vor das Auge des Betrachters, was bei der Größe für ein scharfes Bild ausreicht. Die Datenbrille geht per WLAN eigenständig online, kann aber nach aktuellem Stand nicht unterwegs auf das mobile Internet zugreifen. Höchstens über das gekoppelte Smartphone, das auch für die Navigation notwendig ist, da Sony bei seinem Gadget auf einen GPS-Empfänger verzichtet. Stattdessen befinden sich drei Sensoren - Bewegung, Beschleunigung und Helligkeit - sowie ein Kompass im Gehäuse.

Sony arbeitet mit mehreren Brillenherstellern zusammen, damit Ihr die SmartEyeglass später nicht nur an einem Brillengestell befestigen könnt, sondern verschiedene Modelle zum Anstecken zur Auswahl habt. Der Zeitplan des japanischen Herstellers ist ambitioniert: Aus dem Prototypen der SmartEyeglass soll noch in diesem Jahr ein fertiges Produkt werden, das Ihr im Handel kaufen könnt. Zu welchem Preis, das verrät Sony zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

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