Spotify mit neuen AGB: Das müsst ihr wissen

Spotify nimmt es mit dem Jugendschutz künftig genauer
Spotify nimmt es mit dem Jugendschutz künftig genauer(© 2017 CURVED)

Spotify hat den Korrekturstift angesetzt und in Deutschland seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) umfangreich überarbeitet. In der Summe wurden 24 Punkte geändert. Die größte Neuerung des Musik-Streaming-Dienstes betrifft das Alter.

Aufgrund der geänderten Datenschutzgesetze setzt der schwedische Dienstleister das Mindestalter für die Nutzung von Spotify auf 16 Jahre hoch. Das bisherige Mindestalter lag bei 14 Jahren. Weiterhin gilt: Wer noch nicht volljährig ist, muss das Einverständnis der Eltern oder eines gesetzlichen Vormundes vorlegen.

Rechte nach Kündigung entziehen

Spotify-Nutzer gewähren dem Dienst bestimmte Rechte. Auf Spotify könnt ihr zum Beispiel Bilder in euer Profil hochladen, die auch andere Nutzer sehen können. Das Unternehmen stellt nun explizit klar, dass diese Rechteeinräumung nur für Spotify-Dienste dient. Löscht ihr euer Konto beispielsweise, entzieht ihr der Plattform die Rechte wieder. Bislang galt die Rechteeinräumung auch über Vertragsende hinaus.

Zudem streicht Spotify den Begriff "Test" und ersetzt ihn durch "Probeabonnement". Das Unternehmen erklärt in den AGB künftig auch deutlicher, wie der Übergang von einem Probeabonnement zu einem kostenpflichtigen Abo verläuft: Ihr habt 30 Tage "Bedenkzeit". Wenn ihr vor dessen Ablauf kündigt, kommt kein Abo zustande. Andernfalls wechselt Spotify nach Ablauf der Frist automatisch in den Abomodus.

Spotify will nach eigener Aussage mit den geänderten AGB offen und transparent umgehen – und liefert daher auf einer Serviceseite eine Übersicht mit allen korrigierten Punkten. Euch wird zudem eine längere Bedenkzeit gewährt, ob ihr die Änderungen ablehnen wollt. Bisher hattet ihr zwei Wochen Zeit, nun sind es 30 Tage. Wer nicht widerspricht, erteilt nach Ablauf der Frist automatisch seine Zustimmung.

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