Teslas Zusatzakku für Smartphones sieht aus wie ein Supercharger

Die Tesla Powerbank enthält eine Akkuzelle, wie sie auch in den Fahrzeugen des Herstellers verbaut ist
Die Tesla Powerbank enthält eine Akkuzelle, wie sie auch in den Fahrzeugen des Herstellers verbaut ist(© 2017 Tesla)

Wer sich kein Model S, Model X oder Model 3 von Tesla leisten kann oder möchte, für den hat sich der Spezialist für Energiespeichersysteme und Elektrofahrzeuge eine vergleichsweise kostengünstige Alternative überlegt: einen ganz besonderen Zusatzakku für Smartphones und Tablets.

Die Tesla Powerbank wurde optisch einem Tesla Supercharger zum Aufladen von Elektroautos nachempfunden. Damit sowohl Android- als auch iOS-Nutzer das Zubehör verwenden können, hat Tesla auch gleich ein Lightning- und ein micro-USB-Kabel angebracht. Leider fehlt ein USB-C-Anschluss, wie er in vielen neueren Android-Geräten mittlerweile zum Einsatz kommt. Dafür besteht der Akku aus einer einzigen Energiezelle, die exakt so auch im Model S und Model X enthalten ist – nur eben etwa 7000 Mal kleiner, wie 9to5Mac berichtet.

Eher ein Sammlerstück

Neben dem fehlenden USB-C-Port gibt es aber noch einige weitere Punkte, die Teslas Powerbank als Energiereserve eher suboptimal erscheinen lassen. Die Kapazität ist trotz der Expertise des Herstellers nicht sonderlich beeindruckend: Mit 3350 mAh können viele Geräte etwa einmal neu aufgeladen werden. Für sehr viel mehr reicht der Speicher aber nicht.

Die Powerbank sollte zudem 45 US-Dollar kosten, wofür Ihr aber auch deutlich größere Zusatzakkus finden solltet. Allzu sehr braucht das aber auch niemanden mehr zu interessieren, denn offenbar haben viele Sammler das Gadget für sich entdeckt und den Bestand des Herstellers aufgekauft. Im Online-Shop des Herstellers ist der Zusatzakku ausverkauft.


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