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Trotz Galaxy Note 7-Debakel: Samsung ist immer noch die Nummer 1

Das Samsung Galaxy Note 7 ist mittlerweile nicht mehr im Handel erhältlich
Das Samsung Galaxy Note 7 ist mittlerweile nicht mehr im Handel erhältlich (© 2016 CURVED )
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27.10.16 von

Christoph Lübben

Nicht mal das Galaxy Note 7-Debakel konnte dieses Unternehmen stoppen: Samsung ist immer noch König der Androiden – trotz einem Rückgang der Einnahmen. Das südkoreanische Unternehmen hat auf seiner offiziellen Webseite nämlich die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2016 bekannt gegeben.

Im Vergleich zum dritten Geschäftsquartal 2015 hat Samsung weniger Einnahmen erwirtschaftet: Das dritte Fiskalquartal 2016 verzeichnet umgerechnet 38,4 Milliarden Euro, während im Vorjahr zur gleichen Zeit noch umgerechnet 41,5 Milliarden Euro eingenommen worden sind. Dieser Unterschied ist beinahe ausschließlich auf Samsungs Mobil-Sektor zurückzuführen, da hier die Einnahmen auf 18,1 Milliarden Euro gesunken sind, während vor gut einem Jahr noch 21,4 Milliarden Euro in die Kasse gespült wurden. Dieser Umstand lässt sich auf den Produktionsstopp des Galaxy Note 7 zurückführen.

Mehr Einheiten als Apple verkauft

Schlecht geht es Samsung trotz den durch das Galaxy Note 7 fehlenden Einnahmen allerdings nicht: Rote Zahlen gibt es in der Tabelle nämlich keine. Das südkoreanische Unternehmen hat im dritten Geschäftsquartal 2016 umgerechnet einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro gemacht. Im zweiten Fiskalquartal – vor dem Rückruf – lag der Gewinn allerdings noch bei umgerechnet 6,5 Milliarden Euro und im dritten Geschäftsquartal 2015 bei umgerechnet 5,9 Milliarden Euro.

Anders sieht es bei den verkauften Einheiten aus, wie Business Wire unter Berufung auf Daten der International Data Corporation (IDC) berichtet. Apples Geschäftszahlen verzeichnen zwar 45,5 Millionen verkaufte iPhones, doch damit hat das Unternehmen aus Cupertino lediglich Platz 2 in der Branche erreicht. Mit 72,5 verkauften Smartphones ist nämlich Samsung im dritten Geschäftsquartal 2016 mit deutlichem Abstand an der Spitze – auch wenn im selben Zeitraum 2015 noch 83,8 Millionen Samsung-Smartphones einen Besitzer fanden. Somit sind im dritten Fiskalquartal 2016 knapp 20 Prozent aller smarten Mobilfunkgeräte ein Exemplar vom südkoreanischen Hersteller. Ins Chaos hat das Galaxy Note 7-Debakel das Unternehmen also nicht gestürzt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Einnahmen zum Release des Galaxy S8 entwickeln.

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