Von Spotify zu Apple Music wechseln: Diese App importiert Eure Playlisten

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S.t.A.M.P importiert Spotify-Playlisten in Apple Music.
S.t.A.M.P importiert Spotify-Playlisten in Apple Music.(© 2015 CURVED Montage)

Gegen den Wechsel von Spotify zu Apple Music sprach bisher, dass ein Import der bestehenden Playlisten in den neuen Dienst nicht möglich war. Mit der App S.t.A.M.P. hat sich das jetzt geändert - ein wenig Zeit oder fünf Euro müsst Ihr trotzdem noch investieren.

Das Programm S.t.A.M.P. für OS X überträgt Eure Playlisten aus Spotify zu Apple Music, was die Dienste bisher selber nicht ermöglichen. Die Abkürzung steht für "Spotify to Apple Music Playlist". Programmiert hat das kleine Tool der Berliner iOS-Entwickler Bartosz Hernas.

Spotify-Playlisten und CSV-Dateien importieren

Ihr müsst dem Berliner und seiner App Euer Vertrauen schenken, denn damit sie ihre Aufgabe erfüllen kann, benötigt sie über die Bedienungshilfen von OS X Zugriff auf das gesamte User Interface. S.t.A.M.P. steuert iTunes kurz gesagt aus der Ferne, um die Playlisten zu übertragen. Dafür greift das Programm entweder auf Euren Spotify-Account zurück, lässt sich aber auch mit .CSV-Dateien füttern, in die sich Playlisten aus verschiedenen Anwendungen exportieren lassen.

Zum Ausprobieren ist S.t.A.M.P. kostenlos, erlaubt in dieser Version aber nur den Import von zehn Songs pro Sitzung. Für einen unbegrenzten Import Eurer Playlisten, müsst Ihr fünf Euro in die Premiumversion der App investieren. Hernas zufolge kann der Import der Playlisten zu Apple Music einige Zeit dauern. Er empfiehlt deswegen, sich für die Wartezeit eine andere Beschäftigung zu suchen - wie ein Nickerchen zu halten, einen Kaffee zu trinken oder mit dem Hund vor die Tür zu gehen.

Die fehlende Importfunktion für meine Spotify-Playlisten war bisher einer der Gründe, die für mich gegen den Wechsel zu Apple Music sprachen. Mit dem Tool S.t.A.M.P. fällt dieses Argument jetzt - schneller als ich erwartet hatte - weg. Zeit oder Geld müsste ich aber weiterhin investieren - und dann dem Entwickler auch noch so viel Vertrauen schenken, dass ich seinem Tool einen tiefen Eingriff ins System erlaube.


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