WhatsApp für iOS sichert ihr jetzt per Touch ID oder Face ID

WhatsApp sorgt für mehr Sicherheit
WhatsApp sorgt für mehr Sicherheit(© 2016 CURVED)

WhatsApp ist um eine Sicherheitsfunktion reicher: Den beliebten Messenger entsperrt ihr mit eurem iPhone ab sofort per Fingerabdruck oder mit eurem Gesicht. Das Feature haben die Entwickler bereits per Update freigeschaltet: Es zieht mit Version 2.19.20 in euren Messenger ein. 

Sobald ihr die aktuelle Version heruntergeladen und die Neuerung in den Einstellungen aktiviert habt, schützt ihr eure Chats per Face ID oder Touch ID. Das kann unter anderem dann praktisch sein, wenn ihr euer Smartphone in die Hände eines Freundes gebt, weil dieser zum Beispiel in Apple Music ein neues Lied heraussuchen möchte. Sollte dieser einen heimlichen Abstecher in eure WhatsApp-Nachrichten wagen, scheitert er an der neuen Sicherheitsschranke. Das Feature agiert unabhängig vom standardmäßigen iOS-Authentifizierungsprozess.

Falsche biometrischen Daten, keine Nachrichten

Wenn WhatsApp gesperrt ist, könnt ihr auf neue Nachrichten allerdings weiter mit einer schnellen Antwort reagieren – zumindest, wenn ihr deren Anzeige auf dem Sperrbildschirm grundsätzlich erlaubt. Auch Anrufe nehmt ihr weiter wie gewohnt an und müsst die Anwendung nicht erst entsperren.

Wer seine Chats vor fremden Blicken schützen möchte, tippt auf "Einstellungen" und "Account". Unter "Datenschutz" aktiviert ihr anschließend die Bildschirmsperre. Euer iPhone fragt eure biometrischen Daten fortan bei jedem Start von WhatsApp ab. Alternativ legt ihr konkret fest, wie lange die Anwendung nach einer erfolgreichen Aktivierung entsperrt bleiben soll. Nach einer Minute, einer Viertelstunde oder einer kompletten Stunde fragt euer Smartphone dann erneut Fingerabdruck oder Gesicht ab.

WhatsApp arbeitetet an dem Feature wohl bereits seit Herbst 2018,. Vor wenigen Tagen war die Schutz-Funktion bereits in der iOS-Beta des Messengers verfügbar. Der Test lief offenbar so gut, dass die Entwickler die Funktion direkt in die stabile Version einbauten. Android-Nutzer müssen sich dagegen noch etwas gedulden. Das Feature ist derzeit noch in Arbeit.


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