Zuckerberg: WhatsApp viel mehr wert als 19 Milliarden!

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Sprach Klartext in seiner Keynote : Mark Zuckerberg auf der MWC
Sprach Klartext in seiner Keynote : Mark Zuckerberg auf der MWC(© 2014 mobileworldlive)

Großer Kickoff des Mobile World Congress: Facebook-Chef Mark Zuckerberg eröffnete die weltgrößte Mobilfunkmesse mit einem launigen Dialog-Format, in dem sich der 29-Jährige auch zur jüngsten WhatsApp-Übernahme äußerte.

Die Frage elektrisiert die Techbranche seit vergangenem Mittwoch. Wieso hat Facebook 19 Milliarden Dollar für den Message-Dienst WhatsApp bezahlt, der vor Jahresfrist noch für etwa 1 Milliarde Dollar gehandelt wurde?

„Weil die App mehr wert ist!“ erklärte Mark Zuckerberg auf der Bühne des Mobile World Congress. Und das auf gleich zweierlei Weise: Zunächst ist der Facebook-Chef der Meinung, dass WhatsApp auf als unabhängiges Unternehmen schon auf Basis der zukünftig erwarteten Nutzerzahl höher bewertet sein müsste.

„WhatsApp hat das Potenzial für zwei, drei Milliarden Nutzer“

„Es gibt nicht so viele Unternehmen, die das Potenzial besitzen, eins, zwei, oder drei Milliarden neue Mitglieder hinzuzufügen“, erklärte Zuckerberg Moderator und Buchautor David Kirkpatrick ("The Facebook Effect").  „Und WhatsApp hat dieses Potenzial, auch wenn die Umsätze aktuell noch klein ausfallen.“

Vor allem jedoch sei WhatsApp ein Investment in die Synergien gewesen, die zwischen den beiden Unternehmen in Zukunft entstehen könnten. „Unsere Mission ist, die nächsten Milliarden Menschen miteinander zu verbinden. Diesem Ziel kommen wir mit WhatsApp gemeinsam näher“, erklärte Zuckerberg  in seiner Eröffnungs-Keynote auf dem Mobile World Congress.

Einem anderen hochgewetteten Start-up erteilte Zuckerberg dagegen als nächstes mögliches Übernahmeziel eine Absage: "Wenn man gerade 16 Milliarden Dollar ausgegeben hat, liegt es nahe, dass man vermutlich erst mal mit Übernahmen fertig ist", erklärte Zuckerberg auf Nachfrage, ob nun Snapchat ins Visier von Facebook rücken könnte . "Naja",  ließ  Kirkpatrick nicht locker: "Bei Ihnen weiß man schließlich nie..."


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