Zukünftige iPhones könnten sich verbiegen – mit Absicht

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Apples neues Patent geht noch etwas weiter als statische Curved-Displays
Apples neues Patent geht noch etwas weiter als statische Curved-Displays(© 2014 Martin Hajek)

Von Bendgate zum Biege-Befehl: Nach physischen Tasten, Touch-Gesten und Sprachkommandos experimentiert Apple als nächstes mit Biegen und Knicken als Eingabemethoden. Ein entsprechendes Patent wurde dem Unternehmen aus Cupertino gerade von der zuständigen US-Behörde zugesprochen.

Die beschriebene Technologie sieht vor, dass ein flexibles Display auf bestimmte Veränderungen seiner Oberfläche reagiert, diese also als Kommandos interpretiert. Beispielhaft wird das Abrufen von Informationen auf einem Server genannt. Darüber hinaus soll sich das Ganze auch sogar falten lassen – quasi ein iPhone-Klapphandy. Die daraus entstehende Verformung würde erkannt und die anzuzeigenden Inhalte auf die zur Verfügung stehenden Display-Flächen angepasst.

Wie üblich finden sich auch in dieser Apple-Patentschrift keine konkreten Produktnamen, sodass neben dem naheliegenden Gedanken an iPhone und iPad jedwedes Gerät von der Technologie profitieren könnte – wenn sie denn überhaupt jemals zur Anwendung kommt und kein kühnes Gedankenspiel bleibt.

Flexibilität als Feature – die passende Antwort auf Bendgate

Das Patent mutet fast schon wie eine kreative Antwort auf den grassierenden Bendgate-Tumult um eher unfreiwillig verbogene Exemplare des Smartphone-Aushängeschilds iPhone 6 Plus – in den bekannten Fällen brachte die Deformierung des Geräts allerdings keine neuen Features. Tatsächlich ist das neue Patent bei weitem nicht das erste in Apples reichhaltigem Portfolio, das sich mit flexiblen Displays beschäftigt. Zudem wurde es bereits am 23. September 2013 eingereicht, also ein gutes Jahr vor Bendgate und all der damit verbundenen Häme für Apple.


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