Bose SoundSport Free im Workout-Test: So schlagen sich kabellosen In-Ears

Die Bose SoundSport Free
Die Bose SoundSport Free(© 2018 CURVED)

Sport ohne Musik? Langweilig! Aber damit die Mucke richtig zur Geltung kommt, braucht es Kopfhörer, die nicht ständig verrutschen. Wie die Bose SoundSport Free. Ob die halten, was sie versprechen und wie sie klingen, verrät der Test.

Wer sportlich veranlagt ist und noch mehr aus einem Workout herausholen will, der sollte es mal mit Musik versuchen. Denn mit der richtigen Song-Auswahl können Athleten bis zu 15 Prozent mehr Leistung bringen. Das einzige Problem bei der Sache: Dafür braucht es die richtigen Kopfhörer. Herkömmliche Modelle haben nämlich häufig die Unart, bei viel Bewegung zu verrutschen und im nervigsten Fall aus dem Ohr zu fallen. Statt neuer Bestzeit gibt es dann viel Gefummel auf der Laufstrecke. Mit den SoundSport Free will Bose aber die passende Lösung fürs Problem parat haben.

Was macht die Bose SoundSport Free besonders?

Zum einen, weil die In-Ears komplett kabellos sind. Das heißt: Kabelsalat beim Workout gibt es nicht. Ihr koppelt die beiden Stöpsel einfach per Bluetooth mit dem Smartphone und startet ins Workout. Zum anderen sollen die Kopfhörer nicht verrutschen. Dafür stattet das Unternehmen sie mit Sport-Ohreinsätzen aus, genannt "StayHear+". Das klingt nach sehr festem Halt.

Um herausfinden, ob das auch stimmt, haben wir die Kopfhörer an einen Kollegen weitergegeben. Ulf arbeitet in unserem Social-Media-Team, fährt privat Rennrad, spielt Fußball und geht regelmäßiges ins Fitnessstudio. Kurz: Ulf gehört genau zur Zielgruppe. So hat er die In-Ears im Test erlebt:

"Ich habe die Bose SoundSport Free in unterschiedlichen Situationen getestet. Daher konnte ich mir ein umfassendes Bild von ihnen machen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass sie wirklich perfekt sitzen. Da dies immer ein wichtiges Kriterium ist, auch für mich, gab es hier für die Bose SoundSport Free ein deutliches Plus. Leichte Abzüge gibt es jedoch hinsichtlich des Designs. Leider wirken sie relativ groß. Daher wurde ich mehrfach darauf angesprochen, was ich denn da im oder am Ohr habe.

"Während meiner Radtour mit meinem Rennrad waren sie für mich aber der ideale Begleiter."

In meinem Fitnessstudio habe ich leider immer wieder viele Nebengeräusche wahrgenommen. Unabhängig des Genres (Pop, Rap, elektronische Musik, Singer/ Songwriter oder Podcasts). Dies fand ich relativ störend, da ich mich nicht gänzlich auf den Sport konzentriert habe. Jedoch musste ich sie nicht nachjustieren, sie waren immer an der richtigen Stelle. Im Alltag während einer Bahnfahrt machte ich übrigens eine ähnliche Erfahrung: die Neben- beziehungsweise Hintergrundgeräusche begleiten diese In-Ears.

Während meiner Radtour mit meinem Rennrad waren sie für mich aber der ideale Begleiter. Gemeinsam mit dem Fahrtwind entwickelte sich eine angenehme Lautstärke. Der Akku hält nach meiner kurzen Erfahrung bis fünf bis sechs Stunden. Etwas störend fand ich die permanenten Ansagen, kurz bevor der Akku dann letztlich ausgeht."

Bose Soundsport Free: Fester Halt, lange Laufzeit – und der Ton war auch okay.(© 2018 CURVED)

Was muss man noch wissen?

Die Bose SoundSport sind nach IPX4 gegen Wasser und Schweiß resistent. Wichtig ist natürlich auch der Sound der Kopfhörer. Den beschreibt Ulf als "ausgewogen, aber nicht überragend. Die Hintergrundgeräusche störten teilweise, und mir fehlten die Bässe." Insgesamt vergibt er für den Ton eine 2-. Ist der Akku einmal leer, könnt ihr die In-Ears übrigens im mitgelieferten Case wieder aufladen, das auch dafür sorgt, dass ihr die Kopfhörer nicht verliert oder lange in der Tasche suchen müsst. Bis zu zwei Ladungen sind damit drin. Dann muss auch das Case an die Steckdose.

Fazit: Nicht für jeden Sportler geeignet

Die Bose SoundSport Free bieten einen sicheren Halt im Ohr und eine vergleichsweise lange Akkulaufzeit, auch der Sound war in Ordnung. Preislich liegen sie mit 200 Euro gerade noch so im Rahmen für komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer. Allerdings scheinen sie sich nicht für jeden Sportler zu eignen. Zumindest Ulf würde nicht zugreifen. Hätte er die rund 200 Euro, die die In-Ears kosten, zur Verfügung, würde er in ein Modell mit besserer Abschirmung und einem schickeren Design investieren.


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