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Xiaomi Redmi Note 10 im Test: Das beste Budget-Handy?

Xiaomi Redmi Note 10 Test Header
Redmi-Note-10 (© 2021 Xiaomi )

Wie viel muss ein Smartphone minimal kosten, um alle Grundansprüche abzudecken und dabei sogar noch einen Hauch von Premium mitzubringen? Genau diese Frage habe ich mir beim Redmi-Note-10-Test gestellt. Eines kann ich schon vorweg verraten: Xiaomi hat ein sehr gutes Budget-Smartphone auf den Markt geworfen. Im Test erfahrt ihr, was es so gut macht.

Inhaltsverzeichnis

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Verarbeitung und Design: Ist das wirklich Plastik?

Es ist erstaunlich, wie sich die Smartphones im unteren Preissegment qualitativ entwickelt haben. Früher haben die Plastik-Geräte geknarzt, wenn ich sie gedrückt habe. Einige ließen sich sogar verbiegen. Beim Redmi Note 10 ist das nicht der Fall, trotz Plastikrahmen und Kunststoffrückseite. Während der Rahmen sich billig anfühlt, musste ich bei der Rückseite erst einmal googeln, um mich zu vergewissern: Ja, es ist wirklich Plastik. Dank der mattierten, leicht angerauten Beschichtung sieht und fühlt sich die Rückseite aber ähnlich wie "frosted Glass" an, das zum Beispiel beim iPhone 13 Pro (hier mit Vertrag) zum Einsatz kommt.

Xiaomi Redmi Note 10 5G
Das Xiaomi Redmi Note 10 5G gibt es in drei Farben (© 2021 Xiaomi )

Beim Design des Xiaomi Redmi Note 10 handelt es sich um den Standard-Look, den mittlerweile fast alle Smartphones im unteren Preissegment haben. Ihr bekommt also ein fast randloses Display mit Punch-Hole-Frontkamera und ein auf der Rückseite senkrecht verbautes Triple-Kamera-Modul. Mit den Maßen 161,8 x 75,3 x 8,9 mm hat das Smartphone für meinen Geschmack genau die richtige Größe und es liegt zudem gut in der Hand. Das liegt auch daran, dass es mit 190 g ein angenehmes Gewicht mitbringt.

Display: Könnte ein bisschen heller sein

Da es sich beim Redmi Note 10 um ein Budget-Smartphone handelt, bekommt ihr hier kein OLED-Panel, sondern leider nur ein LC-Display. Das misst ganze 6,5 Zoll und stellt dank der Full-HD-Plus-Auflösung alles angenehm scharf dar. Hinzu kommt, dass es mit einer 90-Hz-Bildwiederholrate ausgestattet ist, die für flüssigere Animationen sorgen soll. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis ruckelt das Smartphone hier und dort trotzdem, was allerdings daran liegt, dass der Prozessor nicht mithält.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt liegt bei der Helligkeit. Das Bild ist mit maximal 400 nits ausreichend hell für den Alltag, doch im direkten Vergleich zu anderen Smartphones fällt auf, dass es doch deutlich dunkler ist. Für die Preiskategorie des Redmi Note 10 ist das in Ordnung, doch anmerken muss ich es trotzdem. Dafür gibt es einen guten Schutz: Über dem Display liegt nämlich ein Gorilla-Glass-3-Schutzglas, das als weitestgehend kratz- und bruchresistent gilt.

Leistung: Dem Preis angemessen

Bevor wir näher auf die Leistungsfähigkeit des Xiaomi Redmi Note 10 im Test eingehen, findet ihr hier die technischen Daten im Überblick:

  • Bildschirm: 6,5 Zoll Display (LCD, 2400 x 1170 Pixel)
  • Prozessor: MediaTek Dimensity 700 5G
  • Arbeitsspeicher: 4 GB, 6 GB, 8 GB
  • Akku: 5000 mAh
  • Interner Speicher: 128 GB, 256 GB
  • Schutzklasse: keine
  • Betriebssystem ab Werk: Android 11
  • Hauptkamera: Triple-Kamera (48 MP + 2 MP + 2 MP)
  • Frontkamera: 8 MP
  • Preis: ca. 224 Euro (Stand 12.2021) oder alternativ das Xiaomi Redmi Note 10 mit Vertrag

In Sachen Leistung vertraut Xiaomi auf den MediaTek Dimensity 700 5G, einem Mittelklasse-Chip, der mit maximal 2,2 GHz taktet. Das ist verglichen mit teureren Smartphones nicht gerade viel, doch der Prozessor macht seinen Job in der Regel ordentlich. Sofern ihr euch mit nicht allzu aufwändigen Apps beschäftigt, lädt alles schnell, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle zu unschönen Rucklern kommt. Bei dem 3D-Game "PUBG" knickt das Redmi Note 10 im Test allerdings ein. Bereits im Hauptmenü hat sich das Smartphone mehrmals aufgehangen. Nach langer Ladezeit läuft das Spiel an sich jedoch überraschend flüssig.

Wenn ihr mehrere Apps gleichzeitig offen habt, ist das kein Problem. Das Xiaomi Redmi Note 10 kommt mit wahlweise 4 GB, 6 GB oder sogar 8 GB Arbeitsspeicher. Im Test habe ich die kleine 4-GB-Version genutzt und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ein voller RAM die Performance spürbar verlangsamt. Genügend interne Speicherkapazität für Medien und Apps ist auch vorhanden. Das Redmi Note 10 gibt es mit 64 GB, 128 GB und 256 GB ROM. Falls der Platz dennoch knapp wird, könnt ihr den Speicher mit einer microSD-Karte aufstocken.

Dank des Dimensity-700-Chips ist das Redmi Note 10 übrigens auch 5G-fähig. Heißt, dass ihr mit einem entsprechenden Handytarif (von o2 oder Blau) Zugriff auf das schnellste Mobilfunknetz Deutschlands habt. Allerdings muss das an eurem Standort auch verfügbar sein. Ob das nun der Fall ist oder nicht: Das Redmi Note 10 ist dank des 5G-Modems auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet.

Kamera: Hier merkt man es

Kommen wir zur Kamera-Ausstattung. Das Xiaomi Redmi Note 10 ist rückseitig mit einer Triple-Kamera ausgerüstet, die über einen 48-MP-Hauptsensor sowie ein 2-MP-Tiefen- und ein 2-MP-Makro-Objektiv verfügt. Videos nimmt sie in maximal Full HD bei 30 fps auf. Vorne kommt lediglich eine einfache 8-MP-Selfie-Knipse zum Einsatz. Auf dem Papier klingt das alles etwas ernüchternd. Der Praxistest wird zeigen, was die Kamera kann.

Es bleibt leider zappenduster

Bei der Fotografie im Halbdunkeln wird eines sofort klar: Die Kamera des Xiaomi Redmi Note 10 ist nicht für Low-Light-Aufnahmen gemacht. Während auf dem ersten Foto wenigstens noch etwas zu erkennen ist, verschwindet das zweite fast in kompletter Dunkelheit. Die Konturen sind schwammig und es liegt ein Rauschen über allem. Ich habe in der Preisklasse des Redmi Note 10 wenig erwartet und das Ergebnis bestätigt meine Befürchtung zu hundert Prozent. Lieber bei ausreichend Licht fotografieren!

Alles Farbgetreu

Xiaomi Redmi Note 10 Test Farben
Schön ist es nicht, aber bunt. Perfekt für unseren Test (© 2021 CURVED / J. Schulze )

Sehen wir uns einmal an, wie es um die Farbdarstellung des Xiaomi Redmi Note 10 steht. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Das bunte Kuddelmuddel auf der Wand lichtet die Kamera farbecht und kontrastreich ab. Selbst auf dem Metallgitter der Fenster sind die dunklen Farbstriche der nicht sehr zielgenauen Künstler noch gut von dem metallenen Grau zu unterscheiden, ohne dass die Lücken zwischen den Streben verloren gehen. Die 48-Megapixel-Hauptkamera und die KI haben hier einen guten Job gemacht.

Der Spiegel offenbart die Wahrheit

Xiaomi Redmi Note 10 Test Makro-Aufnahme
Die Makroaufnahme ist gelungen - seht ihr mich in der Spiegelung? (© 2021 CURVED / J. Schulze )

Mit der Makroaufnahme bin ich weitestgehend zufrieden. Die KI des Xiaomi Redmi Note 10 trennt hier Vorder- und Hintergrund sauber mit einem schönen Bokeh-Effekt und fängt im Fokus-Bereich selbst die kleinsten Details ein. Gemeint sind die Christbaumkugeln und die falschen Plastikbeeren. Ein weiteres Detail bemerkt ihr vielleicht erst, wenn ihr hineinzoomt. In den Kugeln spiegelt sich das Redmi Note 10 - und das so klar und deutlich, dass ich selbst bei maximaler Vergrößerung noch alles gut erkenne.

Das Zoomen solltet ihr sein lassen

Beim Zoomen versagt das Redmi Note 10 in meinen Augen auf ganzer Linie. Dass Xiaomi keinen Telesensor verbaut hat, merke ich nämlich schon bei der 2-fachen Vergrößerung. Bereits hier verwischen detailliertere Konturen zu Pixelbrei. Seht euch zum Beispiel die Stufen der Treppe an oder die Grashalme auf der anderen Uferseite. Eigentlich hoffte ich, das Spielzeugauto einigermaßen scharf heranzuholen, doch schon beim 5-fachen Zoom ist es nur noch ein grüner Klecks. Insgesamt könnt ihr bis zu zehnmal vergrößern, allerdings ist die letzte Stufe im Grunde unbrauchbar.

Hier geht einiges verloren

Xiaomi Redmi Note 10 Test Selfie Cam
Das Selfie mit der Frontkamera überzeugt mich nicht (© 2021 CURVED / J. Schulze )

Die Frontkamera zeigt leider deutlich, in welchem Preissegment wir uns bewegen. An sich ist das Bild in Ordnung, doch wir dürfen nicht zu genau hinsehen. Tun wir es doch, fällt sofort auf, dass die KI die meisten Details zu Pixelmatsch verrechnet hat. Gemeint sind zum Beispiel die Bartstoppeln. Auf dem Foto wirken sie wie eine flauschige Masse. Auch stimmt dadurch die Farbe nicht mehr ganz. In echt ist mein Bart deutlich dunkler, als er hier im Bild dargestellt wird. Vermutlich, weil die KI ihn mit der helleren Hautfarbe vermischt hat.

Sound: Nutzt lieber eure Kopfhörer

Smartphone-Lautsprecher sind selten gut. Das Problem ist nicht, dass die Hersteller sich nicht bemühen, vernünftige Hardware zu verbauen, sondern, dass die Handys einen zu kleinen Klangkörper haben und es sich zudem oft nur um Mono-Lautsprecher handelt. So ist es auch beim Redmi Note 10. Hinzu kommt, dass der Lautsprecher so positioniert ist, dass ihr ihn leicht mit der Hand verdecken könnt.

Abgesehen von der Positionierung klingt der Lautsprecher aber auch nicht sonderlich gut. Insbesondere bei Musik fällt auf, wie blechern und flach der Ton daherkommt. Hier würde ich euch eher die Investition in gute Kopfhörer empfehlen. Egal ob Bluetooth oder mit Klinkenstecker, da das Xiaomi Redmi Note 10 beides unterstützt.

Akku: Sorglos zocken und streamen

Das Xiaomi Redmi Note 10 ist mit einem gigantischen 5000-mAh-Akku ausgestattet, der bereits auf dem Papier Eindruck macht. Doch wie sieht es im Alltag aus? In meinem Redmi-Note-10-Test habe ich versucht, das Handy möglichst alltagsgetreu zu nutzen, um die Akkulaufzeit realistisch festzuhalten. Das heißt, ein bisschen im Netz surfen, Artikel lesen, hin und wieder ein Spiel zocken und gelegentlich Fotos schießen. So hat das Redmi Note 10 bei mir ganze zwei Tage durchgehalten.  Wenn es um die reine Standby-Zeit geht, hält das Smartphone gefühlt ewig. Nach fünf Tagen war es gerade mal auf 55 Prozent gesunken.

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Was das Aufladen angeht, so müsst ihr jedoch eine längere Sitzung einplanen. Denn obwohl einige  Xiaomi-Handys (hier mit Vertrag) mittlerweile sogar über 120-Watt-Netzteile verfügen, müssen wir uns beim Redmi Note 10 nur mit 22 Watt zufriedengeben. Bei der großen Kapazität dauert eine Ladung von 30 auf 100 Prozent anderthalb Stunden. Wireless-Charging oder anderer Schnickschnack sind auch nicht möglich. Das war in der Preisklasse aber auch nicht zu erwarten.

Software und Features: Games und Sicherheit stehen hoch im Kurs

Das Redmi Note 10 läuft ab Werk mit MIUI 12 basierend auf Android 11. Das heißt im Klartext, dass ihr alle Vorteile des Google-Betriebssystems genießt und dazu noch ein paar Xiaomi-eigene Features. So zum Beispiel den "Spiel-Turbo", der die Ladezeiten in euren Games beschleunigen soll und zudem einen Short Cut für wichtige Apps und Grundfunktionen wie die Bildschirmaufnahme hinzufügt. Seid ihr im Spiel, müsst ihr das Pop Up nur von der linken oberen Ecke ins Bild ziehen und habt auf alles Zugriff, ohne das aktuelle Match unterbrechen zu müssen.

Zum Schutz eurer Daten bietet das Redmi Note 10 neben einem schnöden Passwort auch einen Fingerabdrucksensor an, der praktisch im Powerknopf verbaut ist. So ist er leicht zu erreichen und funktioniert dazu auch noch einwandfrei und schnell. Außerdem gibt es eine Gesichtserkennung, wie sie mittlerweile bei allen Android-Smartphones Standard ist. Softwareseitig liefert Xiaomi eine "Sicherheit"-App mit, die euch unter anderem dabei hilft, Datenmüll aufzuräumen sowie Malware frühzeitig zu erkennen und zu löschen.

Fazit zum Test: Jeden Cent wert
Julian Schulze
Julian Schulze

Das Xiaomi Redmi Note 10 kostet circa 170 Euro (Stand Mai 2022). Ihr bekommt für diese kleine Investition ein hochwertig verarbeitetes Smartphone mit einem guten Display und ausreichend Leistung. Aufwendige Games laufen hier und dort etwas ruckelig, sind aber spielbar. In Sachen Sound macht das Redmi Note 10 nicht viel her, doch das sollte für die meisten kein Problem darstellen, da beim Musikhören ohnehin meistens Kopfhörer zum Einsatz kommen.

Die Kamera ist für Laien in Ordnung, offenbart aber eindeutige Schwächen. Die Low-Light-, Selfie- oder Zoom-Aufnahmen sind jedenfalls dürftig. Der große Akku ist jedoch das Highlight, da er überdurchschnittlich viel Laufzeit garantiert, selbst wenn ihr ihn intensiv beansprucht. Super sind auch die Sicherheitsfeatures, die Xiaomi seinem Budget-Smartphone spendiert hat. Einen solch reaktionsschnellen und präzisen Fingerabdrucksensor habe ich selten erlebt.

Das Xiaomi Redmi Note 10 bietet alles, was ihr in der Preisklasse erwarten dürft und sogar noch etwas mehr. Falls das dennoch nicht reicht, empfiehlt sich das Xiaomi 11 Lite 5G NE (hier mit Vertrag) als etwas kostenintensivere Alternative. Hier bekommt ihr beispielsweise einen helleren AMOLED-Bildschirm und einen leistungsfähigeren Snapdragon-Prozessor. Das gilt auch für das Redmi Note 10 Pro (hier mit Vertrag). Die Entscheidung liegt bei euch.

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Testwertung: Xiaomi Redmi Note 10

6.9
Curved Score
Top
  • viel Akkulaufzeit
  • starkes Preisleistungsverhältnis
  • hochwertige Haptik trotz Kunststoffgehäuse
Flop
  • Display etwas dunkel
  • schwächelnder Prozessor
  • miserabler Sound
Design
Display
Kamera
Performance
Software & Apps
Akku

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Wie findet ihr das? Stimmt ab!
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