Gaming-Monitor für PS4 und Xbox One kaufen: Darauf müsst ihr achten

Eure PS4 oder Xbox One (Bild) könnt ihr auch mit einem PC-Monitor betreiben
Eure PS4 oder Xbox One (Bild) könnt ihr auch mit einem PC-Monitor betreiben(© 2018 CURVED)

Wenn ihr keinen großen Fernseher nutzen wollt, könnt ihr eure Xbox One oder eure PS4 auch mit einem klassischen PC-Gaming-Monitor verbinden. Das bietet euch zwar einige Vorteile, ihr solltet beim Kauf allerdings auch auf ein paar Dinge achten. Wir klären euch darüber auf, welche das sind.

Vorteil von Gaming-Monitor

Für Gaming-Monitore spricht, dass diese aufgrund ihrer kompakteren Größe meist über eine höhere Pixeldichte als Fernseher verfügen und euch somit ein schärferes Bild bieten. Zudem besitzen diese Geräte häufig einen sehr geringen Input Lag. Dadurch werden Inhalte von PS4 und Xbox One nur mit wenig Verzögerung dargestellt – das ist insbesondere dann wichtig, wenn ihr gerne Spiele spielt, bei denen es um schnelle Reaktionen geht. Oder bei Online-Partien, in denen ihr schneller als eure Gegner sein müsst.

Die meisten Gaming-Monitore bieten euch zudem eine geringe Reaktionszeit – also die Zeit, die ein einzelner Pixel für einen Farbwechsel benötigt. Je niedriger die Millisekunden-Angabe, desto seltener kann es passieren, dass etwa das Spielgeschehen bei schnellen Kamerabewegungen verwischt. Dieser Effekt kann durchaus unschön wirken.

Speziell Nutzer mit einer Xbox One haben noch einen weiteren Vorteil. Die Konsole unterstützt den Standard Freesync 2. Über das Feature ist es möglich, dass sich der Monitor der aktuellen Bildrate eines Spiels anpasst, dadurch wirkt die Darstellung insgesamt flüssiger und es werden einige kleine Ruckler ausgebügelt. Allerdings müsst ihr beim Kauf eines Monitors darauf achten, dass dieser Freesync ebenfalls unterstützt.

Das muss der Monitor bieten

Abgesehen von Freesync für Nutzer einer Xbox One solltet ihr auch auf ein paar andere Dinge beim Kauf achten. Zunächst einmal benötigt der Bildschirm einen HDMI-Anschluss,  damit ihr eure Konsole überhaupt mit diesem verbinden könnt. Zudem muss er mindestens die Auflösung 1280 x 720 Pixel unterstützen. Ihr solltet heutzutage aber kein Gerät kaufen, das weniger als Full HD (1920 x 1080 Pixel) bietet. Besitzt ihr eine Xbox One X oder eine PlayStation 4 Pro, könnt ihr auch zu einem Monitor mit 4K-Auflösung greifen. Achtet darauf, dass der Bildschirm ein Seitenverhältnis von 16:9 hat, damit ihr beim Zocken keine schwarzen Balken zu sehen bekommt.

Wie im vorherigen Abschnitt bereits angerissen, solltet ihr ebenso darauf achten, dass Reaktionszeit und Input Lag möglichst gering sind. Ein Monitor sollte außerdem mindestens eine Bildwiederholrate von 60 Hz bieten – das dürfte aber auf nahezu alle modernen Modelle zutreffen. Eingebaute Lautsprecher oder ein Kopfhöreranschluss sind für den Bildschirm ebenso wichtig. Sofern ihr den Ton nicht direkt über den optischen TOSLINK-Ausgang der Konsole ausgebt. Hierfür benötigt ihr in der Regel aber einen Receiver, der das Signal verarbeiten und an Kopfhörer oder Lautsprecher weitergeben kann.

Tipps für den Sound

Wenn ihr den Ton eurer PS4 oder Xbox One nicht über den Monitor ausgeben könnt, da Lautsprecher oder Kopfhöreranschluss fehlen, und ihr auch keine geeignete Anlage zur Nutzung von TOSLINK besitzt, könnt ihr dennoch Lautsprecher an die Konsole anschließen. Es gibt im Internet HDMI-Adapter, die einen 3,5mm-Klinkenanschluss nachrüsten. Diese Adapter steckt ihr zwischen Konsole, HDMI-Kabel und Bildschirm. So seid ihr dazu in der Lage, zum Beispiel PC-Boxen anzuschließen. Einige Adapter ermöglichen es euch zusätzlich, die Konsole zudem mit einem Monitor zu verbinden, der nur über einen VGA- oder DVI-Anschluss verfügt.

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