OnePlus 3: Das solltet Ihr bei Dash Charge beachten

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Der fest verbaute Akku des OnePlus 3 lässt sich relativ leicht auswechseln
Der fest verbaute Akku des OnePlus 3 lässt sich relativ leicht auswechseln(© 2016 YouTube/JerryRigEverything)

Schneller laden mit Dash Charge: Das OnePlus 3 besitzt seine eigene Quick-Charge-Alternative, die den Akku in nur 30 Minuten auf über 60 Prozent füllt. Im Prinzip unterscheidet sich die Methode für das Top-Modell kaum von den Lösungen anderer Hersteller. Einen kleinen, aber feinen Unterschied gibt es dennoch: Dash Charge erfordert zwingend das mitgelieferte USB-C-Kabel.

Im Wesentlichen handelt es sich bei Dash Charge um eine Variante von Oppos Schnellladefunktion VOOC. Beim OnePlus 3 kommt so zwar eine Eigenentwicklung zum Einsatz, die allerdings auf einem etablierten Feature basiert. Allzu große Unterschiede gibt es nicht. Nur: Dash Charge funktioniert ausschließlich mit dem beiliegenden USB-C-Kabel mit seinem speziellen Adaper, was bei VOOC nicht der Fall ist.

Ohne Spezialkabel dauert's nur etwas länger

Dadurch seid Ihr mit einem OnePlus 3 etwas weniger flexibel, als Ihr es mit der Schnellladefunktion anderer Smartphones seid. Aber keine Angst, falls Ihr das mitgelieferte Kabel doch einmal vergesst, denn dann müsst Ihr eben mit normaler Geschwindigkeit laden.

Zum Vergleich: Für eine vollständige Ladung benötigt Dash Charge knapp 50 Minuten. Mit normalem Kabel ist nach einer halben Stunde hingegen nur rund ein Drittel gefüllt. Zur Not tut's also auch das Kabel eines Freundes oder einer Freundin, wenn im Urlaub das mitgelieferte Kabel versehentlich zu Hause geblieben ist. Eine kabellose Ladefunktion existiert übrigens nicht.

Akkuwechsel ohne allzu großen Aufwand

Obwohl der Akku im OnePlus 3 fest verbaut ist, müsst Ihr Euch keine allzu großen Gedanken machen. Sollte der Energiespeicher doch irgendwann den Geist aufgeben, lässt er sich relativ einfach ersetzen, wie der YouTuber JerryRigEverything in einem Video demonstriert. Dazu ist lediglich ein Schraubenzieher nötig – verklebte Bauteile wie bei so manch anderem Smartphone gibt es nicht.

Da ist es auch zu verschmerzen, wenn der Akku des OnePlus 3 nicht wie in den Vorgängern rot gefärbt ist, sondern schwarz. Zu sehen bekommt Ihr die Komponente im Alltag ohnehin nicht. Und die Hauptsache ist ja schließlich, dass sie ihren Dienst zuverlässig erledigt, und das tut der Akku in der Regel mit oder ohne USB-C-Kabel. Einziger Wermutstropfen ist, dass sich ein Zweitakku für Notfälle nicht so schnell einsetzen lässt, etwa auf einem Festival. Aus diesem Grund ist für derartige Szenarien eher die Anschaffung einer Powerbank anzuraten.

Zusammenfassung:

  • Das OnePlus 3 ist mit der Schnellladefunktion Dash Charge ausgestattet, die auf Oppos VOOC basiert
  • Dash Charge erfordert den Einsatz des mitgelieferten USB-C-Ladekabels
  • Sollte das nicht zur Hand sein, tut es auch ein anderes Kabel; der Ladevorgang dauert dann nur etwas länger
  • Zum Vergleich: Mit Dash Charge liegt der Ladestand des Akkus nach 30 Minuten bei rund 60 Prozent, ohne Dash Charge nur bei etwa 30 Prozent
  • Der Akku des OnePlus 3 ist zwar fest verbaut, lässt sich aber mithilfe eines Schraubenziehers leicht austauschen

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