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Wer ist Oppo? Alles zum neuen (alten) Handy-Hersteller

Nahaufnahme des Oppo-Schriftzuges auf der Rückseite des Oppo A53s
Oppo bietet in Deutschland drei Smartphone-Reihen an – hier erfahrt ihr alles über den Hersteller (© 2020 CURVED )
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23.12.20 von

Christoph Lübben

Oppo? Im Jahr 2020 tauchte plötzlich ein neuer Name im deutschen Handymarkt auf, den viele von euch womöglich immer noch nicht kennen. Dabei ist der Hersteller kein Neuling in der Branche. Für alle, die gerade mit einem Oppo-Smartphone liebäugeln, sich aber etwas Sicherheit vor dem Kauf wünschen, haben wir hier alle Infos über das Unternehmen, seine Update-Politik und die Reparaturmöglichkeiten bei den Handys zusammengetragen. Mit dabei: Ein Ausblick in die Zukunft.

Dieser Artikel wurde von Oppo unterstützt und ermöglicht. Bei dem Inhalt handelt es sich um die unabhängige Meinung der CURVED-Redaktion.

Inhaltsverzeichnis:

Wer oder was ist Oppo?

Zuerst solltet ihr wissen, dass Oppo ein alter Hase am Handymarkt ist. Aber der Reihe nach: Das chinesische Unternehmen wurde bereits im Jahr 2004 gegründet, also lange vor Enthüllung des ersten iPhone. Zu den ersten Produkten gehörte etwa ein MP3-Player, der 2005 erschien. Außerdem machte sich Oppo mit hochwertigen DVD- und Blu-ray-Playern einen Namen.

Im Jahr 2008 – ein Jahr nach der legendären Apple-Keynote von Steve Jobs – folgte der Startschuss für die Mobilfunksparte. Das erste veröffentlichte Oppo-Smartphone (mit physischen Tasten und Touchscreen) trug den Namen "Smiley Face" und machte mit einer, nun, sagen wir "fröhlichen Rückseite" auf sich aufmerksam: In den Augen des Smileys befanden sich Kamera und Blitz.

Oppo Smiley Face
Das Oppo-Handy "Smiley Face" begegnet euch mit einem Lächeln (© 2020 Oppo )

Heute, knapp zwölf Jahre später, gehört Oppo zu den größten Smartphone-Herstellern der Welt und verkauft Geräte in mehr als 40 Ländern. In China ist Oppo sogar zum zweitgrößten Handy-Hersteller aufgestiegen. Im dritten Quartal 2020 konnte sich das Unternehmen sowohl weltweit als auch in Westeuropa den fünften Platz sichern – direkt hinter Apple.

Bemerkenswert ist besonders die Positionierung in Westeuropa, da der Hersteller in dieser Region erst seit kurzer Zeit breiter vertreten ist. Laut einer Statistik von Counterpoint hat das asiatische Unternehmen im dritten Quartal 2020 weltweit über 31 Millionen Smartphones abgesetzt.

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Oppo: Einer der größten Hersteller der Welt startet in Deutschland

Obwohl Oppo ein globaler Smartphone-Riese ist, kennt ihr das Unternehmen vielleicht nicht oder zumindest nicht so gut wie Samsung und Apple. Und das ist kaum verwunderlich. Hierzulande startete der Hersteller erst im Jahr 2020. Zuvor waren Oppo-Handys in Deutschland einfach nicht erhältlich und somit auch nicht relevant, weshalb CURVED nur in Ausnahmefällen über Geräte berichtet hat.

Oppo Firmsensitz
Die Europazentrale von Oppo befindet sich in Düsseldorf (© 2020 Oppo )

Oppo hat aber nicht nur die Smartphones selbst nach Deutschland gebracht. Passend zum Serviceversprechen "Wir sind da" beschäftigt das Unternehmen in Düsseldorf rund 30 Mitarbeiter allein für den deutschen Raum. Tatsächlich ist der Standort noch viel größer, da sich hier ebenso die Europazentrale der Firma befindet.

Hinzu kommt ein eigenes Testing-Team in Düsseldorf, das die Funktionalität der Smartphones überprüft. Darunter auch die Netzqualitäten oder kurz gesagt, ob euer Handy-Empfang gut ist. Und das ist womöglich ein Vorteil für Deutschland, wenn solche Checks direkt in unserem Mobilfunknetz durchgeführt werden. So ist auf technischer Ebene sichergestellt, dass von Oppo-Smartphones keine Empfangsprobleme ausgehen.

Oppo Find X2 Pro Lamborghini Edition
Das Oppo Find X2 Pro gibt es auch in der edlen Lamborghini-Edition (© 2020 Oppo )

Für erhöhte Aufmerksamkeit in Deutschland setzt Oppo auch auf Kooperationen: Das Unternehmen hat sich zum Beispiel mit Netflix zusammengetan, um die ausgezeichnete Wiedergabequalität der Flaggschiffreihe Find X 2 hervorzuheben. Das Find X2 Pro beispielsweise verfügt über die Ultra Vision Engine für eine höhere Bildqualität. Filme und Serien sehen besonders auf den Top-Modellen von Oppo extrem gut aus. Zudem kooperiert das Unternehmen mit der legendären Automarke Lamborghini, das Find X 2 Pro gibt es in einer schicken Lamborghini-Edition.

Find X, Reno und die A-Modelle: Die Smartphone-Reihen von Oppo erklärt

In Deutschland gibt es Handys von Oppo mit drei unterschiedlichen Bezeichnungen. Ihr trefft hierzulande auf Find-X-, Reno- und A-Modelle. Diese Namen verraten euch, zu welcher (Preis-)Klasse die Geräte gehören. Egal, um welche Reihe es geht: Oppo setzt bei vielen Smartphones bereits auf die 5G-Technologie. Nicht nur Top- und Mittelklasse-Modelle unterstützten das superschnelle Internet, auch Einsteiger-Handys wie das A73 5G bringen den neuen Standard mit.

  • Find X: Diesen Namen tragen die Top-Modelle von Oppo, die euch die beste Ausstattung versprechen. Das Find X2 Pro beispielsweise hebt sich auch durch besondere Materialien von der Konkurrenz ab: Zur Auswahl stehen eine grüne oder orangefarbene Rückseite aus veganem Leder oder wertiger Keramik. Die Find-X-Reihe beinhaltet für gewöhnlich ein Lite-Modell, das zur oberen Mittelklasse gehört und quasi das Bindeglied zur Reno-Serie darstellt: Ein Find-X-Lite-Modell bietet euch günstige Preise mit einer etwas besseren Ausstattung. Aktuelles Beispiel: Das Find X2 Lite besitzt im Vergleich zum Oppo Reno 4Z ein OLED-Display, ist etwas schneller und hat eine bessere Kamera.
Oppo Find X2 Pro Rückseite
Das Oppo Find X2 Pro gibt es auch mit einer Rückseite aus veganem Leder (© 2020 CURVED )
  • Reno: Alle Smartphones mit diesem Namen gehören zur Mittelklasse, mit ihnen fahrt ihr günstiger als mit den Find-X-Modellen. Sowohl in Sachen Preis als auch Ausstattung liegt die Reno-Reihe auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Anders als bei den Mittelklasse-Geräten beispielsweise von Samsung erwarten euch aber Besonderheiten wie ein 120-Hz-Display. Außerdem setzt Oppo auch bei einigen Reno-Modellen auf besonders edle Rückseiten. Das Reno4 Pro ist unter anderem mit einem schimmernden blauen oder grünen Farbverlauf erhältlich. Letztere Variante ist eine Special Edition, die in Zusammenarbeit mit den Farb-Profis von Pantone entstanden ist.
Oppo Reno 4Z 5G
Das Oppo Reno 4Z hat ein 120-Hz-Display und 5G-Support (© 2020 CURVED )

 

  • A-Modelle: Wer es besonders günstig mag, greift zur A-Serie von Oppo. Handys dieser Reihe gehören zur Einsteigerklasse, einige aber auch zur Mittelklasse. Es gilt: Je höher die Zahl hinter dem A, desto besser die Ausstattung. Das Oppo A91 ist das Bindeglied zur Reno-Reihe und zählt bereits zur Smartphone-Mittelklasse. Auch das A73 übertritt die Grenze zur Mittelklasse, bietet für wenig Geld sogar ein 90-Hz-Display. Wer ein Einsteiger-Modell für unter 200 Euro sucht, wird wiederum beim Oppo A53s fündig.

 

Oppo A53s eingeschaltet neben seiner Verpackung
Das Oppo A53s kostet zum Start weniger als 200 Euro. (© 2020 CURVED )

Die Betriebssystem-Benutzeroberfläche ColorOS

Wie die anderen großen Hersteller verwendet Oppo eine eigene Benutzeroberfläche für Android. Sie nennt sich ColorOS, ging 2013 an den Start und bietet die meisten nützlichen Features, die ihr auch von Samsung und Huawei kennt. Zudem wirkt das OS sehr aufgeräumt, was die Bedienung erleichtert.

Wer bereits ein Android-Smartphone besessen hat, wird bei Oppo keine Standard-Funktionen vermissen. Hinzu kommen komfortable Features wie eine Seitenleiste, die den schnellen Zugriff auf Apps und Multitasking ermöglicht.

Das Find X2 Pro verfügt zudem über einige Bildverbesserungen für Videos, die Clips qualitativ deutlich aufwerten. Mehr über diese Videooptimierung und die anderen Features von ColorOS erfahrt ihr in einem anderen Artikel von uns.

Sicherheit: Das ist die Update-Politik von Oppo

Wer sich ein Android-Smartphone von einem Hersteller kauft, den er noch nicht kennt, fragt sich womöglich: Wie lange hält der Anbieter die Software aktuell? Das ist dafür entscheidend, wie lange sich ein Handy optimal und vor allem sicher nutzen lässt.

Wir haben bei Oppo nachgehakt: Für jedes veröffentlichte Smartphone sind mindestens zwei große Android-Updates geplant. Erscheint ein Handy zum Beispiel mit Android 10, erhält es auch Version 11 und 12. Dieses Versprechen gilt gleichermaßen für Flaggschiffe (Find X), die Mittelklasse (Reno) und die Einsteiger-Modelle (A-Reihe) von Oppo.

Oppo ColorOS Update Menü
Für alle Smartphone-Reihen verspricht Oppo mindestens zwei große Android-Updates (© 2020 CURVED )

Darüber hinaus erhalten die Mittelklasse- und Top-Geräte monatliche Sicherheitsupdates. Smartphones wie das Oppo A53s bekommen spätestens alle drei Monate (oder in kürzeren Abständen) eine Aktualisierung, die Angriffspunkte im Android-System beseitigt.

Reparatur: Was ist, wenn das Smartphone einen Defekt hat?

Smartphones sind heutzutage robust. Sollte euer Gerät dennoch zum Beispiel den Sturz vom Tisch nicht schadensfrei überstehen, ist es Zeit für eine Reparatur. Bei Herstellern wie Apple könnt ihr zumindest in größeren Städten einen Store des Herstellers aufsuchen. Auch Oppo hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, für euch da und ansprechbar zu sein.

Oppo Support
Auf der Support-Seite von Oppo könnt ihr die Garantie checken, das Handbuch einsehen, euch Hilfe holen und Update-Infos abrufen (© 2020 Oppo )

Auf der offiziellen Webseite findet ihr mehrere Kontaktmöglichkeiten. Den Support von Oppo könnt ihr beispielsweise via Mail oder Telefon erreichen – bei jeglichen Fragen, auch wenn ihr etwa ein Problem mit der Software habt. Ein FAQ-Bereich mit Antworten auf häufig gestellten Fragen findet sich ebenfalls auf der Seite.

Smartphones mit einem Defekt müsst ihr einschicken. Das Handy geht an den Servicepartner "W-Support", der sich um die Reparatur kümmert. Stores vor Ort gibt es aktuell nicht.

Zukunftsausblick: Was uns von Oppo noch erwartet

Oppo steht wie andere chinesische Hersteller vor allem für Innovation. Als eines der ersten Unternehmen hat Oppo zum Beispiel ein Smartphone mit herausfahrbarer Frontkamera entwickelt – das schafft Platz für ein größeres Display mit noch schmaleren Rändern ein. Diesen Trick beherrscht etwa das Oppo Find X.

Was uns die Marke in der Zukunft bringt, zeigt zum Beispiel das Oppo X 2021: Dahinter verbirgt sich ein Konzept-Smartphone, das auf ein rollbares Display setzt – und nicht auf einen faltbaren Bildschirm. Wer etwas mehr Screen-Fläche benötigt, zieht das Oppo X 2021 einfach ein Stück auseinander. Aber seht selbst:

Für die Zukunft hat der Hersteller weitere Neuerungen geplant. Wir haben von Oppo ein Prototyp-Handy erhalten, das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 125 Watt auflädt. Einen Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh füllt die Technologie in nur fünf Minuten bis zu 41 Prozent auf. Wahnsinn: Der Prototyp schafft eine vollständige Ladung in deutlich unter 30 Minuten. Einen Eindruck davon liefert euch unser Video:

Dazu sei gesagt, dass Oppo schon heute auf sehr schnelles Aufladen setzt. Das Find X2 Pro, Reno4 sowie Reno4 Pro punkten mit einer Ladegeschwindigkeit von bis zu 65 Watt. Zum Vergleich: Das Galaxy Note 20 Ultra lädt mit maximal 25 Watt auf.

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