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Xiaomi vs. Redmi vs. Poco: Die Unterschiede der Smartphones

Xiaomi Mi 11 Dual Audio
Xiaomi vs. Redmi vs. Poco - Wir erklären die Unterschiede (© 2021 Xiaomi )
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Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Xiaomi-, Redmi- und Poco-Smartphones? Mittlerweile kennt auch in Deutschland fast jeder diese Marken, doch das Angebot so groß, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Was das Trio verbindet und wie sich die Modellreihen unterscheiden, erklären wir euch.

Inhaltsverzeichnis

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Xiaomi, Redmi und Poco: Der gleiche Ursprung, pures Chaos

Xiaomi-, Redmi- und Poco-Smartphones sehen sich nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern sind auch vergleichbar ausgerüstet, was Features und Hardware angeht. Das kommt daher, dass alle drei Marken ursprünglich unter ein und demselben Dach geschaffen wurden. Inzwischen agieren Xiaomi, Redmi und Poco als mehr oder weniger eigenständige Hersteller. Ein Austausch findet allerdings trotzdem noch stattfindet.

Xiaomi, Redmi und Poco sind besonders aktiv. Innerhalb von 48 Monaten haben die Hersteller rund 50 Geräte veröffentlicht. Aufgrund deren Ähnlichkeit und der von Land zu Land unterschiedlichen Namensgebung, herrscht aber fast überall große Verwirrung.

Wir verdeutlichen euch den Irrsinn mal an ein paar Beispielen:

  • Das chinesische Xiaomi Mi CC9 Pro Premium Edition heißt hierzulande Xiaomi Mi Note 10 Pro.
  • Jenes Xiaomi Mi Note 10 Pro und dessen Basisvariante sind fast identisch. Es gibt nur Unterschiede beim Speicher und eine minimale Abweichung an der Kamera, die in einem gewöhnlichen Datenblatt gar nicht auftaucht.
  • Das Redmi Note 10 Pro und das Pocophone F3 haben einen ähnlichen Preis, es handelt sich aber um grundlegend unterschiedliche Handys.
  • Währenddessen sind das Pocophone X3 und Redmi K40 nahezu identisch, obwohl sie von unterschiedlichen Marken stammen.
  • Beide Geräte gibt es in Deutschland nicht, dafür ein Poco F3 (Pro), das wiederum auf dem chinesischen Redmi K40 Pro basiert.

Xiaomi mischt die Oberklasse auf

Achtung! Es folgt noch mehr Verwirrung: Die Smartphones des Herstellers Xiaomi wurden ursprünglich unter dem Markenamen "Mi" geführt. So kennt ihr vielleicht noch das Mi 11, das Mi 10T, das Mi Mix 3 oder das Mi Note 10. Seit dem Xiaomi Mix 4 ist damit jedoch Schluss. Kein Mi mehr, nur noch Xiaomi.

Ihr seht bereits, es gibt innerhalb von Xiaomi viele unterschiedliche Modelle. In einem anderen Artikel haben wir euch genauer aufgeschlüsselt, welche Xiaomi-Handys es gibt und wie sie sich unterscheiden. Grundsätzlich können wir jedoch festhalten, dass die Marke "Xiaomi" sich in der Ober- und Premiumklasse zuhause fühlt. Bei den Smartphones können wir folgende Eigenschaften verallgemeinern:

Display und Design

Die aktuellen Xiaomi-Smartphones haben eine Rückseite aus Glas. Rahmen und Tasten sind aus Metall. Die besseren Modelle verfügen zudem über AMOLED-Displays, die mit FHD+ sehr hoch auflösen. Zudem fahren sie meist eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz auf. Die Bildschirme punkten mit hoher Helligkeit und starkem Kontrastverhältnis.

Kamera

In puncto Kamera ist ein Setup mit drei Objektiven das Minimum, von denen unter anderem die Hauptlinse mit hohen Megapixelzahlen hervorsticht. In einigen Modellen stecken sogar fünf Sensoren.

Xiaomi 11T Pro Kamera
Die Kamera des Xiaomi 11T Pro (© 2021 CURVED )

Leistung

Wenn es um die Leistung geht, vertraut Xiaomi in der Regel auf die schnellen Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm.  Es gibt allerdings keine Garantie darauf, dass der Hersteller in der Xiaomi-Serie den Top-Chipsätzen vertraut, wie etwa bei Samsungs Galaxy-S-Serie.

Im Xiaomi Mi Note 10 Pro müsst ihr euch etwa mit dem Snapdragon 730G begnügen, also einem Mittelklasse-Prozessor. An Arbeitsspeicher und internem Speicher spart Xiaomi zum Glück nicht. Ein Beispiel: Bereits im Xiaomi 11T Pro 5G (mit Vertrag) aus 2021 stehen euch bis zu 8 GB RAM und 256 GB ROM zur Verfügung.

Akku

Wer ein Xiaomi-Handy nutzt, kommt meist locker durch den Tag. Energiespeicher zählen zum Standard, die mehr als 4000 oder gar 5000 mAh bieten. In diesem Segment sind die Xiaomi- und Note-Serien herstellerübergreifend ganz vorne mit dabei.

Das gilt auch für das Aufladen: Den 5000-mAh-Akku des Xiaomi 11T Pro, laden Nutzer mit 120 Watt in nur 17 Minuten voll auf. Stark: Ein passendes Schnellladegerät ist bei Xiaomi im Lieferumfang enthalten. Bei vielen anderen Herstellern müsst ihr das Zubehör separat dazukaufen.

Redmi: Viel für kleines Geld

Gucken wir uns Xiaomi und Redmi im Vergleich an, dann bietet die eigenständige Submarke zwar ähnliche, aber deutlich abgespeckte Smartphones an. Also Mittelklasse- und Einsteiger-Geräte – und das zu besonders günstigen Preisen.  Ansonsten setzt sich das Redmi-Portfolio aus vielen Serien zusammen, darunter "Redmi", "Redmi Note" und "Redmi X". Grundsätzlich können wir die Redmi-Smartphones aber so verallgemeinern:

Display und Design

Das grundsätzliche Design ähnelt denen der Mi-Serie. Allerdings setzt der Hersteller auf etwas weniger wertige Materialien. Bei den meisten Redmi-Smartphones bestehen Rückseite, Rahmen und Tasten aus Kunststoff. Nur den gehobenen Modelle spendiert das Unternehmen ein Glasgehäuse.

Auch Curved-Displays wie etwa beim Mi Note 10 sind bei den Modellen von Redmi kein Standard. Ihr müsst bislang zudem meist mit einem einfacheren IPS-Display auskommen. Während die Auflösung von FHD+ sehr hoch ist, sind Helligkeit und Kontrastverhältnis bei Redmi im Vergleich zu Xiaomi meist schwächer.

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Kamera

Abstriche müsst ihr zudem in der Regel bei der Kamera machen: Im Redmi 10 beispielsweise steckt zwar eine Quad-Kamera, die aber mitunter detailarme Bilder liefert und gute Lichtverhältnisse braucht.

Das hört sich relativ vernichtend an, allerdings nur im direkten Vergleich mit der Qualität der höherklassigen Xiaomi-Geräte. Denn insgesamt zahlt ihr bei den Redmi-Handys auch einen besonders niedrigen Preis, sodass das ihr für euer Geld einen sehr guten Gegenwert bekommt.

Leistung

Wer Redmi-Geräte kauft, bekommt mit die beste Performance des Segments: Xiaomi setzt auf Mittelklasse-Chipsätze und greift hier meist ins obere Regal. Im Note 10 Pro ist etwa ein Snapdragon 732G verbaut. Das spürt ihr auch. In puncto RAM und ROM pendelt es sich bei 6 GB und 128 GB ein, was beides für den alltäglichen Gebrauch mehr als genug ist.

Das gilt auch für die etwas schwächeren Prozessoren der Einsteigerklasse. Hier vertraut Xiaomi derzeit MediaTek-Prozessoren. Dafür zahlt ihr dann allerdings auch nur rund 150 Euro, was ein tolles Preis-Leistungsverhältnis darstellt.

Akku

Der Energiespeicher der Redmi-Serie ist beeindruckend groß. Die Akkus leisten mitunter bis zu 5020 mAh, was locker für zwei Tage reicht. Ein großer Vorteil, wenn das Handy nicht ständig an die Ladestation muss.

Poco: Noch nicht angekommen

Beim  Xiaomi-, Redmi- und Poco-Vergleich, ist die dritte Marke die jüngste im Bunde. Die Smartphones von Poco gelten als Preistipp in der Einsteiger- und Mittelklasse. Die Preise starten schon bei 150 Euro. Für das Geld bekommt ihr ein Smartphone mit besonders guter Ausdauer, ordentlichem Display und respektabler Triple-Kamera.

Die Specs sehen gegen Top-Handys zwar kein Land und ihr müsst auf einige Features wie NFC verzichten, dennoch erfüllen die Geräte die Ansprüche, die wir an ein solches Smartphone stellen, um durch den Alltag zu kommen.

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Viel Telefon für wenig Geld: Das Poco X3 NFC ist ein echter Schnapper (© 2020 Xiaomi )

Insgesamt lässt sich Poco allerdings schwer einordnen, wie etwas das Poco X3 NFC zeigt. Es ist ein Auf und Ab an Features: Das Gerät kostete zum Marktstart rund 200 Euro und ist ein (sehr günstiges) Mittelklasse-Smartphone, das auch High-End-Features bietet. Ihr bekommt zum Beispiel ein 120-Hz-Display, das es nicht einmal beim vielfach teureren iPhone 12 gibt.

Auch die Performance ist stark. Auf der anderen Seite überzeugt die Qualität des Bildschirms nicht immer und die Kameras kommen zwar bei Tageslicht gut zurecht, versagen aber in dunkler Umgebung.

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