AirPods und EarPods: Die Apple-Kopfhörer im Teardown-Vergleich

Sind die AirPods nur eine kabellose Version der EarPods? Optisch sind sich die beiden Kopfhörer-Modelle von Apple sehr ähnlich. Im Inneren der Gadgets könnte das aber schon ganz anders aussehen: Ein Teardown soll nun die Unterschiede hervorbringen und klären, welches Modell den besseren Klang bieten könnte – zumindest in der Theorie.

Den Teardown hat der bekannte Hardware-Zerlegungs-Experte JerryRigEverything durchgeführt und mit einem Video dokumentiert. Für den Vergleich verwendet der YouTuber EarPods mit Lightning-Anschluss, wie sie beispielsweise auch mit dem iPhone 7 ausgeliefert werden, sowie die AirPods, die er bereits in einem anderen Video zerlegt hat. Letztere sind im Gegensatz zu den kabelgebundenen Kopfhörern mit einem Akku, einem Bewegungssensor und Bluetooth ausgestattet – zumindest gehören diese Dinge zu den offensichtlichen Unterschieden.

Klanqualität beinahe gleich

Bei den AirPods stellt der YouTuber fest, dass diese durch die Hülle gut gegen Wasser und Staub geschützt sind. Hinter diesem Schutz befindet sich eine flexible Lautsprechermembran, die aus einem gummiartigen Material bestehen soll. Auch bei den EarPods ist ein Schutz gegen Wasser und Staub vorhanden. Darunter verbirgt sich allerdings eine Membran, die aus einem festeren Material wie Plastik besteht. Da die Kopfhörer sehr klein sind, soll das unterschiedliche Material der Lautsprechermembranen keinen klanglichen Unterschied ausmachen.

Wichtig für die Klangqualität von Kopfhörern ist auch die Größe des verwendeten Lautsprechermagneten. Bei den EarPods beträgt der Durchmesser der verbauten Magneten 7 Millimeter, während die AirPods Magneten mit 7,5 mm besitzen. In der Theorie sollten die kabellosen Kopfhörer im Vergleich also einen kraftvolleren Klang bieten – der jedoch bei einem Unterschied von 0,5 mm im Durchmesser kaum auffallen soll. Zumindest aufgrund der verbauten Materialien schlussfolgert der YouTuber daher, dass beide Modelle eine ähnlich gute Audioqualität bieten. Ob das in der Praxis wirklich so ist, lässt sich allerdings nicht sagen.


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