Allo: Googles smarter Messenger soll am 21. September erscheinen

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Noch gibt es Allo nicht im Play Store.
Noch gibt es Allo nicht im Play Store.(© 2016 CURVED)

Seit der Google I/O warten Fans auf den smarten Messenger Allo. Der könnte nun schon in Kürze im Play Store landen.

"Im Spätsommer" wurde auf der Goolge I/O nicht nur als Starttermin für Android 7.0 Nougat genannt, sondern auch für die Messenger Duo und Allo. Während Duo mittlerweile im Play Store und im App Store zum Download zur Verfügung steht und bereits millionenfach installiert wurde, lässt Allo noch auf sich warten. Bis auf die Berichte einiger Beta-Tester blieb es ruhig um den Messenger. Google hat lediglich ein paar Mal das App-Logo gewechselt. Nun könnte es aber ganz schnell gehen.

Auf Twitter verspricht der für gewöhnlich sehr gut informierte Evan Blass (alias @evleaks) einen Start für diese Woche. In einem zweiten Tweet wird er konkreter, nennt den 21. September als Datum. Damit würde Google das Spät-Sommer-Versprechen gerade so noch einhalten. Warum? Kleiner Exkurs: Nach der meteorologischen Definition beginnt der Herbst zwar jedes Jahr am 1. September, nach der kalendarischen (beziehungsweise astronomischen Definition) aber erst mit der Tag-und-Nacht-Gleiche. Die findet 2016 am 22. September statt.

Google Assistant ist Trumpf

Allo zeichnet sich durch ein paar Funktionen aus, die andere Messenger nicht bieten. So könnt Ihr in einem Chat ganz einfach und jederzeit die KI Google Assistant konsultieren, um mit dem Gegenüber leichter abzusprechen, wo es zum Essen hingehen soll oder wo welcher Film läuft. Darüber hinaus ist Allo in der Lage, eingehende Bilder zuzuordnen und passende Antworten vorzuschlagen. Auch Standards fehlen dem Messenger nicht. So könnt Ihr auf Bildern, die Ihr verschicken wollt, noch herummalen oder Texte einbauen und direkt GIFs verschicken.

Das klingt alles ziemlich cool. Kritik gab es im Vorfeld aber in Sachen Privatsphäre. So meldete sich etwa Edward Snowden zum Thema Verschlüsselung zu Wort. Denn normale Chats sind nicht zu 100 Prozent verschlüsselt. Sonst würde der Google Assistant nicht funktionieren. Wollt Ihr wirklich sicher gehen, dass Chats Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, müsst Ihr einen Inkognito-Chat starten – ohne Google Assistant.

Für die Nutzung ist kein Google-Konto nötig. Stattdessen registriert Ihr Euch wie bei WhatsApp anhand Eurer Telefonnummer. Wenn Ihr den Allo-Start nicht verpassen wollt, könnt Ihr Euch im Play Store schon einmal vorab registrieren. Ihr werdet dann benachrichtigt, sobald die App verfügbar ist.


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