Amazon veröffentlichte durch Fehler Namen und Mail-Adressen von Nutzern

Durch die Amazon-Datenpanne dürfte Betroffenen das Lachen vergangen sein
Durch die Amazon-Datenpanne dürfte Betroffenen das Lachen vergangen sein(© 2018 Amazon)

Datenpanne bei Amazon: Der Versandriese zeigte auf seiner Webseite Namen und E-Mail-Adressen von einigen Kunden. Das Unternehmen bestätigt den Vorfall, hält sich mit konkreten Informationen aber zurück. Auch hierzulande sind einige Nutzer betroffen.

Am späten Mittwoch informierte Amazon in den USA und Europa einige seiner Nutzer darüber, dass versehentlich sensible Daten von ihnen veröffentlicht wurden, berichtet TechCrunch. Ein technischer Fehler hätte das Problem verursacht. Dieser sei mittlerweile behoben. Ein Wechsel des Passworts sei nicht nötig.

Amazon gibt sich wortkarg

Zunächst war nicht klar, ob auch deutsche Nutzer Opfer der Datenpanne wurden. In der Social-Shopping-Community Mydealz berichten allerdings einige Nutzer, dass sie jene E-Mail ebenfalls bekommen hätten. Demnach seien ihr Klarname und ihre E-Mail-Adresse bei Rezensionen angezeigt worden, die sie geschrieben hätten.

Wie lange die Daten für alle Besucher von Amazon frei einsehbar waren und ob Kriminelle diese für Phishing-Angriffe abgreifen konnten, ist nicht bekannt. Betroffene Nutzer ärgern sich neben dem eigentlichen Vorfall insbesondere über die plumpe Formulierung des Unternehmens. Der investigative und auf Internetkriminalität spezialisierte Journalist Brian Krebs stimmt der Ansicht auf Twitter zu. Details zu dem Vorfall wären wünschenswert, so der Sicherheitsexperte.

Der Skandal ereignet sich für Amazon zum ungünstigsten Zeitpunkt – während der Cyber-Monday-Woche und unmittelbar vor dem Black Friday. Viele Nutzer greifen bei den Rabattschlachten zu und Amazon ist einer der aktivsten Anbieter. Worauf ihr bei den (vermeintlichen) Deals achten müsst, erklären wir euch in einem anderen Artikel.


Weitere Artikel zum Thema
Amazon Alexa kann euch ab sofort an der Stimme erken­nen
Michael Keller
Alexa kann mit Amazon Echo und Co. eure Stimme kennen lernen
Amazons Alexa beherrscht ab sofort Stimmenerkennung. Damit dies funktioniert, müsst ihr die Assistentin allerdings zunächst trainieren.
Amaz­ons Kindle-App lässt euch endlich eBooks auf SD-Karte spei­chern
Michael Keller
Auf einem Kindle Paperwhite könnt ihr viele eBooks speichern
Amazon führt eine Neuerung ein: Mit der Kindle-App könnt ihr eBooks ab sofort auch außerhalb des Gerätes speichern.
Waipu hört auf Alexa: Stre­a­ming-TV ab sofort per Sprachas­sis­tent steu­er­bar
Lars Wertgen
Euer Amazon Echo versteht nun auch Befehle zu waipu.tv
Die IPTV-Plattform Waipu.tv verknüpft sich mit Alexa: Euer TV-Programm steuert ihr künftig mit eurer Sprache – die Fernbedienung hat ausgedient.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.