Android N besitzt Sparfunktion für mobiles Datenvolumen

Her damit !7
Die finale Fassung von Android N kommt vielleicht schon im Sommer
Die finale Fassung von Android N kommt vielleicht schon im Sommer(© 2016 CURVED)

Splitscreen ist nicht die einzige große Neuerung von Android N: Die Preview-Version bietet mit der sogenannten "Data Saver"-Funktion eine Option, um den mobilen Datenverbrauch zu begrenzen. In einer Liste legt Ihr ganz einfach fest, welche Apps unbegrenzt downloaden dürfen und welche nicht.

Der neue Menüpunkt befindet sich in den Einstellungen unter "Datenverbrauch". Alternativ lässt sich der Data Saver aus der Schnellstartleiste heraus aktivieren, wie Android Central schreibt. Im entsprechenden Menü sind alle Apps nebst dazugehörigem Kippschalter aufgeführt, der – einmal umgelegt – die Datenverbindung für die App unterbindet. Damit nicht genug: Selbst wenn eine solche App geöffnet ist, hindert Android N sie daran, die volle Bandbreite auszuschöpfen.

Einstellung wirkt sich auch auf offene Apps aus

Standardmäßig ist nur bei den Google-Play-Diensten unbegrenzter Datenverbrauch zugelassen, die zur Aktualisierung und Authentifizierung von Google-Apps dienen. Ist der Data Saver aktiv, weist Euch ein Eintrag in Form eines Pause-Symbols in der Statusleiste darauf hin. Da eine Einschränkung der Downloads auch dem Akku zugutekommen dürfte, erhöht sich möglicherweise auch die Laufzeit eines Geräts mit aktivierter Funktion unter Android N.

Wer mehr Energie sparen möchte, der greift auf den überarbeiteten Doze-Modus zurück. Zumindest soll dieser fertig sein, wenn die finale Version ausrollt – was möglicherweise schon im Sommer erfolgen wird. In der Preview-Version von Android N ist das Akkuspar-Feature allerdings noch nicht ganz ausgereift und kann bisweilen den gegenteiligen Effekt haben.


Weitere Artikel zum Thema
Vertu hat ein Problem: Niemand will Smart­pho­nes für 20.000 Dollar
Guido Karsten4
Die Aster Chevron-Geräte sind mit einem Preis von 3900 Euro vergleichsweise günstige Vertu-Smartphones
Der Luxus-Smartphone-Hersteller Vertu ist offenbar wirtschaftlich stark angeschlagen. Wie es aussieht, verkaufen sich die teuren Geräte schlecht.
Snap­chat-Nutzer können Geofil­ter jetzt in der App selbst erstel­len
Michael Keller
Die individuellen Geofilter für Snapchat gibt es noch nicht überall
Snapchat will seinen Nutzern das Erstellen von eigenen Geofiltern noch einfacher machen: Künftig ist dies auch innerhalb der App möglich.
Spotify Premium: Nutzer müssen für Fami­li­en­frei­gabe nun Adresse bestä­ti­gen
Michael Keller1
Spotify verlangt für sein Familien-Angebot den Nachweis der Adresse
Wer Spotify Premium mit seiner Familie nutzen möchte, muss nun offenbar sein Konto verfizieren – über die Angabe der Adresse.