Android N: Warum Google das Hauptfeature des iPhone 6s integrieren könnte

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Android N könnte drucksensitive Displays  – wie hier vom Xiaomi Mi5 – direkt unterstützen
Android N könnte drucksensitive Displays – wie hier vom Xiaomi Mi5 – direkt unterstützen(© 2015 GizmoChina)

Android N mit ClearForce-Unterstützung: Die aktuelle Version von Googles Betriebssystem für mobile Geräte ist noch nicht lange erhältlich – und Android 6.0 Marshmallow ist auch bislang nicht auf vielen Smartphones und Tablets angekommen. Doch schon jetzt gibt es erste Gerüchte zum Nachfolger und dessen Features.

In letzter Zeit mehren sich die Mutmaßungen, dass große Hersteller von Android-Smartphones das 3D-Touch-Feature mit ihren kommenden Vorzeigemodellen anbieten werden: So ist die Technologie unter anderem für das Samsung Galaxy S7 und auch für das Xiaomi Mi5 im Gespräch. Grundlage dafür soll der von Synaptics entwickelte Touchscreen-Controller sein, der druckempfindliche Bildschirme ermöglicht. Die Technik namens ClearForce könnte bereits im Jahr 2016 in Android-Smartphones zum Einsatz kommen. Dies allein sei jedoch laut Boy Genius Report noch kein Hinweis darauf, dass Android N die Technologie unterstützt; schließlich könnten die Hersteller Android selbst an die Eigenschaften ihrer Geräte anpassen, wie Samsung es beispielsweise bei der Einführung der Fingerabdrucksensoren getan hat.

Einheitliches Erlebnis aufrechterhalten

Google habe vielmehr ein Interesse daran, die ClearForce-Technologie mit Android N direkt zu unterstützen, um das einheitliche Nutzererlebnis aufrechtzuerhalten. Die Politik von Google bezüglich App-Design und Funktionalität lege diesen Schluss nahe: Dem Suchmaschinenriesen sei daran gelegen, dass Nutzer auf allen Geräten die Apps gleich nutzen können. Nicht zuletzt deshalb bestimmt das Material Design das Aussehen der Anwendungen unabhängig von dem verwendeten Betriebssystem.

Bereits jetzt hat Google viele seiner Anwendungen für iOS an 3D Touch auf dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus angepasst. Aktuellstes Beispiel ist der Chrome-Browser. Das bedeutet, dass sich die Entwickler von Google bereits intensiv mit der Technologie beschäftigt haben. Somit sei es naheliegend, dass Android N das Feature bereits von Haus aus unterstützen wird; nicht zuletzt auch deshalb, weil es noch viel Potenzial bietet.


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