Andromeda: Google könnte sein neues Betriebssystem am 4. Oktober zeigen

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Auf manchen Chromebooks funktioniert der Play Store schon.
Auf manchen Chromebooks funktioniert der Play Store schon.(© 2016 CURVED)

Google will Android und Chrome OS verschmelzen. Codename: Andromeda. Erste Tests laufen bereits. Zeigt Google am 4. Oktober mehr als nur Hardware?

Dieses Gerücht hält sich hartnäckig: Google soll daran arbeiten, Android und Chrome OS zu einem System zu verschmelzen. Beweise dafür gab es, außer der Berufung auf interne Quellen, bislang nicht dafür. Nun teasert ausgerechnet der Android- und Chrome-OS-Boss Hiroshi Lockheimer etwas Großes für den 4. Oktober an. Zur Erinnerung: An dem Tag wird Google neben den Pixel-Smartphones sehr wahrscheinlich auch einen 4K-Chromecast, Google Home und einen neuen OnHub-Router vorstellen. Und Andromeda? Denn so lautet laut Android Police der Codename für den Android-Chrome-OS-Mix.

Lockheimer verkündet auf Twitter, man habe Android vor acht Jahren ankündigt. Acht Jahre von heute werde man über den 4. Oktober sprechen. Meint er damit wirklich das neue System oder lediglich die Tatsache, dass Google die neuen Smartphone mit eigenem angepassten Android 7.1 Nougat auf den Markt bringen wird? Android Police zufolge sei die der Android-Chrome-OS-Hybrid noch nicht marktreif und soll erst 2017 auf den Markt kommen. Eine Preview könnte es aber trotzdem schon geben.

Andromeda wird auf einem Nexus 9 getestet

Laut 9to5Google wird Andromeda bei Google intern bereits auf einem Nexus 9 getestet. Das Blog hat sich im Andoird Open Source Project (AOSP) auf die Suche nach Hinweisen gemacht und herausgefunden, dass Geräte, auf denen Andromeda läuft, mehr Leistung bringen müssen, als Android-Smartphones. So sei bei Android lediglich der Wert 4 vorausgesetzt, Geräte auf denen Andromeda laufen soll, bräuchten mindestens den Wert 8. Bei diesen Werten ist in der Regel von der Grafikleistung die Rede.

Andromeda ziele darauf ab, Android auf 2-in-1-Geräten (wie dem Pixel C), Notebooks und Tablets besser erlebbar zu machen. Deswegen werde es auch ein Multi-Window-Feature geben, mit dessen Hilfe Nutzer die Fenstergrößen selbst anpassen können. Eine ähnliche Funktion versteckt sich bereits in Android 7.0 Nougat. Was genau das nun für die Zukunft bedeutet, ist noch völlig unklar. Erst zur Google I/O hatte Google die Integration von Android-Apps in Chrome OS vorgestellt.


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