Apple Music: Empfehlungen könnten künftig noch besser werden

Ein Start-up soll Apple Music verbessern
Ein Start-up soll Apple Music verbessern(© 2017 CURVED)

Nutzer von Apple Music können sich künftig wohl auf genauere Musikempfehlungen freuen. Das Unternehmen soll ein Start-up gekauft haben, dass sich die Analyse von Streaming-Diensten auf die Fahnen geschrieben hat. Entdeckt Apple nun den nächsten Justin Bieber?

Die Empfehlungen von Apple Music treffen mitunter noch nicht das Herz der Nutzer. Die Vorschläge sind einigen Musikliebhabern zu wahllos und uninspiriert. An diesem Kritikpunkt setzt Apple nun offenbar an und kauft angeblich Asaii. Die Plattform wendet maschinelles Lernen für die Analyse von Musik-Streaming an. Die Technologie durchforstet das Internet, um Brancheninsidern neue und beliebte Titel zu liefern.

Gesucht: der nächste Justin Bieber

Eigenen Angaben zu Folge sind die Algorithmen von Asaii in der Lage, den nächsten Justin Bieber vor allen anderen zu finden. Die Tools des Unternehmens sollen helfen, aufstrebende Musiker frühzeitig zu entdecken. Während Plattenlabels ein Interesse haben dürften, die Talente unter Vertrag zu nehmen, könnte Apple den Dienst auch nutzen, um die Künstler seinen Nutzern zu empfehlen – sofern diese zum Musikgeschmack passen, berichtet AppleInsider.

Die Übernahme ist für Apple anscheinend ein Schnäppchen: Der Deal kostet das Unternehmen angeblich weniger als 100 Millionen US-Dollar, wie Axios meldet und sich auf eine nicht weiter genannte Quellen beruft. Offiziell ist der Deal noch nicht. Auf LinkedIn geben die Firmengründer mittlerweile jedoch bereits Apple als neuen Arbeitgeber an.


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