Apple Music: Knapp die Hälfte der Test-Abos nutzt den Dienst nicht mehr

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Apple Music-Konkurrent Spotify hat 20 Millionen zahlende Kunden und ist Apple Music (noch?) voraus
Apple Music-Konkurrent Spotify hat 20 Millionen zahlende Kunden und ist Apple Music (noch?) voraus(© 2015 CURVED)

Über 11 Millionen Nutzer haben sich für ein Test-Abo von Apple Music angemeldet. Doch wie eine Umfrage nun ergeben hat, scheint knapp die Hälfte nicht allzu begeistert davon und lässt den Streaming-Dienst links liegen, wie die New York Post berichtet.

Sechs Wochen nach der Einführung von Apple Music hat ein Großteil der Test-Abonnenten offenbar kein Interesse mehr an dem Service und hat aufgehört ihn zu benutzen. Einer Studie von MusicWatch zufolge seien 48 Prozent der Nutzer so verfahren. Das Marktanalyse-Unternehmen hatte 5000 US-Kunden ab einem Alter von 13 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten bezüglich des Musikstreaming-Dienstes befragt.

Zwei Drittel wollen Apple Music wahrscheinlich weiter nutzen

Noch sagt das allerdings nicht allzu viel über den Erfolg von Apple Music aus. Spannend wird es erst, wenn die dreimonatige Testphase abläuft und sich entscheidet, wie viele Test-Abonnements in zahlungspflichtige Konten umgewandelt werden – am 30. September ist es so weit, wenn Apple Music drei Monate alt wird. Insgesamt seien die Umfrageergebnisse aber kein Grund zur Beunruhigung für Apple, denn zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die Apple Music mit ziemlicher Sicherheit auch nach Ablauf der Testperiode weiternutzen würden.

Dem stehen allerdings 61 Prozent gegenüber, die die automatische Verlängerung des Abos ausgestellt haben. Wie es scheint, möchte ein Teil der Nutzer lieber selber bestimmen, wann sie Apple Music weiterverwenden. Derzeit sei der Dienst zudem nur 11 Prozent aller iOS-Nutzer bekannt, weshalb Apple mit entsprechendem Marketing neue Kunden gewinnen könnte. Des Weiteren weckt Apple Music anscheinend weitere Begehrlichkeiten und steigert bei einem Drittel der Befragten den Wunsch, sich Musik über iTunes zu kaufen. Es bleibt also weiterhin abzuwarten, wie erfolgreich Curpertinos neues Geschäftsfeld wirklich ist.


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