Apple Music: Taylor Swifts "1989" wird nicht zum Angebot gehören

Taylor Swifts Verkaufserfolg "1989" wird zunächst nicht über Apple Music angeboten
Taylor Swifts Verkaufserfolg "1989" wird zunächst nicht über Apple Music angeboten(© 2012 Universal)

Kein "1989" zum Release von Apple Music: Wie nun bekannt wurde, wird das äußerst erfolgreiche Album von Taylor Swift zunächst nicht über den neuen Streaming-Dienst von Apple erhältlich sein – aber auch bei keinem anderen.

Das haben sowohl das Label Big Machine Records, bei dem Taylor Swift unter Vertrag steht, als auch Apple selbst gegenüber BuzzFeed News bestätigt. Allerdings werden alle alten Alben der Musikerin über Apple Music gehört werden können – womit das Unternehmen aus Cupertino der Konkurrenz in Gestalt von Spotify einen Schritt voraus ist. Im November 2014 hatte sie mit dem weitverbreiteten Anbieter gebrochen und ihre Alben aus der Spotify-Mediathek entfernen lassen.

Keine Streaming-Pläne für "1989"

Das Label von Taylor Swift gab außerdem bekannt, dass es derzeit keine Pläne gebe, das Album "1989" über einen Streaming-Dienst zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Taktik sollen die Nutzer dazu gezwungen werden, das Album zu kaufen – eine Strategie, die sich für Big Machine Records offenbar ausgezahlt hat. Alleine "1989" wurde seit dem Release im November 2014 bis zum jetzigen Zeitpunkt über fünf Millionen Mal verkauft – wodurch es in beiden Jahren zum meistverkauften Album avancierte.

Mit der Sicherung von Taylor Swifts alten Alben hat Apple einen wichtigen Schritt unternommen, um sich den Streaming-Thron gegenüber Spotify zu sichern. Dennoch konkurriert Apple auch mit anderen Anbietern – so ist die Musik von Tylor Swift nicht nur bei Apple Music, sondern auch bei Diensten wie Tidal erhältlich, der dem Rapper Jay-Z gehört.

Weitere Artikel zum Thema
Apple kontert Vorwürfe von Spotify: "Keine Gratis-App"
Guido Karsten
Spotify zufolge setze Apple seine Kontrolle über den App Store gegen Konkurrenten ein
Apple ist ganz und gar nicht mit den Vorwürfen von Spotify einverstanden. Der schwedische Streaming-Anbieter wirft Apple unfairen Wettbewerb vor.
Spotify: Neue Benut­ze­ro­ber­flä­che verein­facht die Bedie­nung
Francis Lido
Spotify hat sein "Now Playing"-Interface erneut angepasst
Spotify hat Änderungen am Interface für laufende Songs vorgenommen. Die Benutzeroberfläche ist nun übersichtlicher.
Spotify legt sich erneut mit Apple an
Francis Lido
Peinlich !7An Spotify-Abos über den App Store verdient Apple mit
Spotify fühlt sich von Apple ungerecht behandelt. Der iPhone-Hersteller nutze seine Marktposition aus und sorge für einen unfairen Wettbewerb.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.