Apple Pay soll noch 2019 zu Sparkassen kommen

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Mit den Sparkassen könnte sich Apple Pay deutlich schneller verbreiten
Mit den Sparkassen könnte sich Apple Pay deutlich schneller verbreiten(© 2016 Apple)

Apple Pay soll in Deutschland schon bald einen deutlichen Schub erhalten: Offenbar arbeiten die Sparkassen derzeit intensiv daran, sich mit Apple zu einigen. Dabei geht es vermutlich um die Konditionen für die Zusammenarbeit bei dem mobilen Bezahldienst.

Die Sparkassen wollen "noch in diesem Jahr" Apple Pay auf den iPhones der Kunden unterstützen, verriet Helmut Schleweis gegenüber dem Handelsblatt. Schleweis ist Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Dazu gebe es aktuell "sehr positive Gespräche mit Apple". Der DSGV hoffe, die Verhandlungen schon bald abschließen zu können.

Nutzung ohne Kreditkarte gefordert

Ein Zankapfel ist offenbar aktuell noch die Kreditkartenpflicht: Für die Nutzung von Apple Pay müssen Kunden derzeit eine Kreditkarte besitzen. Dies treffe aber nur auf rund ein Drittel der Sparkassenkunden zu. Laut Schleweis wolle der DSGV deshalb erreichen, dass für den mobilen Bezahldienst eine Girocard ausreiche, die früher EC-Karte hieß.

Natürlich geht es bei der Verhandlung nicht zuletzt um Geld. Für die Sparkassen wäre die Einbeziehung der Girocard profitabel, weil so die Kreditkarten-Gebühren an Visa und Mastercard entfielen. Für die Nutzer wäre es praktisch, weil sie für Apple Pay keine (neue) Kreditkarte benötigen und so auch weniger Finanzdaten geteilt werden müssen.

Seit Dezember 2018 ist Apple Pay in Deutschland verfügbar. Zum Start konnten sich unter anderem Kunden der Deutschen Bank oder der HypoVereinsbank für den Bezahldienst anmelden. Welche Kreditinstitute noch teilnehmen, haben wir für euch in einer Übersicht zusammengefasst.


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