Apple will in Zukunft KI-Forschung offenlegen

Auch Apple will nun Ergebnisse aus der KI-Forschung zugänglich machen
Auch Apple will nun Ergebnisse aus der KI-Forschung zugänglich machen(© 2014 CC: Flickr/Michael Wyszomierski)

Apple will seine Forschungsergebnisse in Sache Künstliche Intelligenz in Zukunft offenlegen. Bislang hielt sich das Unternehmen noch bedeckt, während Google, Facebook und Co. bereits fleißig Wissen austauschen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Apple muss diesen Schritt aber wagen, um nicht am Ende abgehängt zu werden, schreibt Wired. Da ist beispielsweise OpenAI, ein KI-Projekt von Tesla-Schöpfer Elon Musk, bei dem sämtliche Forschungsergebnisse offengelegt werden. Die Vorgehensweise zieht offenbar helle Köpfe an und so konnte das Startup bereits Experten von Facebook und Google abwerben. Im Silicon Valley stellte man sich schon die Frage, ob Apple mit der Entwicklung Schritt halten kann.

Deep Learning ist die Zukunft

"Die Besten und Intelligentesten auf dem Gebiet des Deep Learning sind aus einem guten Grund nicht [zu Apple] gegangen". Das sind die Worte von Oren Etzioni, dem CEO des auf KI spezialisierten Allen Instituts. Deep Learning, da scheint die Zukunft der Branche zu liegen: Die Simulation neuronaler Netzwerke schafft Möglichkeiten, die bis vor Kurzem noch undenkbar waren: Die beliebte Fotofilter-App Prisma beispielsweise nutzt Deep Learning für Bildbearbeitung, Apples Fotos-App setzt die Methode für die automatische Erkennung von Bildinhalten zur Vertaggung ein.

Für die Ankündigung hat Apple einen passenden Rahmen gewählt: Gerade erst fand die NIPS Konferenz statt, die wohl wichtigste Jahresveranstaltung für KI-Forscher. Apple war dort mit seinem neuen KI-Chef Russ Salakhutdinov vertreten, der die Botschaft dort verkündete. Was am Ende dabei herauskommt, bleibt offen. Eine intelligentere Siri beispielsweise oder bessere Bilderkennungsalgorithmen. Apple dürfte das fast egal sein, Hauptsache das Unternehmen verliert den Anschluss nicht.


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