Apples AR-Feature soll Möbelstücke wegzaubern können

Die AR-Technologie von Apple soll digitale Objekte manipulieren können
Die AR-Technologie von Apple soll digitale Objekte manipulieren können(© 2017 USPTO)

Apple arbeitet offenbar an einem AR-Feature, das Euch beispielsweise bei der Einrichtung einer Wohnung helfen könnte: Einem Patentantrag zufolge will das Unternehmen aus Cupertino auf dem Display eines Gerätes die Abbildungen realer Gegenstände durch die Augmented Reality verschwinden lassen. An deren Stelle könnten dann digitale Objekte treten.

Das US-Patentamt hat kürzlich einen Antrag von Apple veröffentlicht, der eine AR-Technologie beschreibt, die reale Objekte erfassen, bewegen oder sogar ausblenden kann. In der Praxis könnte die AR-Technologie von Apple beispielsweise dann nützlich sein, wenn sich Paare bei der Wohnungseinrichtung über die Raumposition von Tisch und Sofa uneinig sind. Ohne die Möbelstücke verschieben zu müssen, könnten verschieden Szenarien etwa über ein iPhone durchgespielt werden.

Sofa gegen Tisch getauscht

Die Technologie zur Umsetzung der von Apple im Patent beschriebenen AR-Funktion sei mittlerweile vorhanden. Benötigt werde beispielsweise eine Kamera, die einen Raum dreidimensional erfassen kann. Um reale Objekte manipulieren zu können und gegen digitale auszutauschen, seien sehr genaue Daten nötig, damit die Technik korrekt funktioniert. Andernfalls könnte es zu Kollisionen kommen, etwa durch einen Schrank, der mitten in einem Stuhl steht – zumindest virtuell auf einem Display.

Zwar soll das iPhone 8 Gerüchten zufolge über eine für das Feature benötigte 3D-Kamera verfügen, die Entfernungen messen kann; doch ob und wann wir mit unserem Smartphone Objekte wegzaubern und austauschen können, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch in den Sternen. Wie AppleInsider berichtet, basiert das Feature auf einem Patent der deutschen Firma "Metaio", das bereits im Jahr 2007 eingereicht wurde. 2015 habe Apple das Unternehmen jedoch aufgekauft, die Erfindung wurde daraufhin den Kaliforniern Ende letzten Jahres überschrieben.


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