Asus ZenFone 6 ist da: Super-Selfies und Monster-Akku

Hochauflösende Fotos und lange Akkulaufzeit – diese beiden Features soll das Asus ZenFone 6 mitbringen. Der Hersteller hat sein neues Smartphone offiziell vorgestellt, das eine Flaggschiff-Ausstattung zu einem Mittelklasse-Preis bietet.

Das besondere Merkmal des Asus ZenFone 6 ist die Kamera, die laut Android Authority von Sony stammt. Die eine Linse löst mit 48 MP auf, die Weitwinkel-Linse mit 13 MP. Da ihr sie einfach umklappen könnt, sind auf diese Weise etwa Selfies mit größeren Personengruppen möglich. Samsung hat mit dem Galaxy A80 ein Smartphone auf dem Markt, das ebenfalls eine Klapp-Kamera bietet.

Weitere praktische Anwendungsfälle für die drehbare Kamera: Ihr könnt ein Panorama-Foto aufnehmen, ohne das ZenFone 6 dafür drehen zu müssen. Außerdem könntet ihr das Smartphone beispielsweise auf einen Tisch legen und so Videos in einem bestimmten Winkel aufnehmen. Die Neigung der Kamera bestimmt ihr über einen Slider auf dem Display.

Asus ZenFone 6 zum Kampfpreis

Doch auch die übrige Ausstattung des Asus ZenFone 6 kann sich sehen lassen. Das Smartphone bietet euch ein Display, das in der Diagonale 6,4 Zoll misst und in Full HD+ auflöst. Aufgrund der Dreh-Kamera kann der Bildschirm 92 Prozent der Vorderseite einnehmen. Das Gerät kommt ohne Notch aus, wie der Hersteller bereits im Vorfeld angedeutet hat. Dazu kommen ein Snapdragon 855, ein 6 oder 8 GB großer Arbeitsspeicher und zwischen 64 und 256 GB interner Speicherplatz.

Der Akku des ZenFone 6 hat die Kapazität von 5000 mAh. Laut Hersteller soll dies im normalen Betrieb für eine zweitägige Laufzeit ausreichen. Zwar unterstützt der Akku die Schnellladetechnologie QuickCharge 4.0, allerdings nur mit der Leistung von 18 Watt. Andere Unternehmen wie Huawei und Xiaomi sind in diesem Bereich schon weiter.

Der Preis macht das Asus ZenFone 6 zu einem Flaggschiff-Killer: In der Basisversion kostet das Smartphone zum Marktstart lediglich 500 Euro. Für die High-End-Version liegt der Preis bei 600 Euro. Zum Vergleich: Für das Galaxy S10e verlangte Samsung zum Release 750 Euro.


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