BlackBerry Priv soll monatliche Sicherheitsupdates erhalten

Her damit !41
Das BlackBerry Priv soll sich durch besondere Sicherheitsfeatures auszeichnen
Das BlackBerry Priv soll sich durch besondere Sicherheitsfeatures auszeichnen(© 2015 Blackberry)

Der Release des BlackBerry Priv dürfte nicht mehr fern sein: In Großbritannien soll das Android-Smartphone mit Tastatur-Slider bereits am 6. November ausgeliefert werden und auch deutsche Kunden können das Smartphone bereits vorbestellen. Noch im Vorfeld der Auslieferung verspricht BlackBerry, Sicherheitslücken auf dem Priv besonders schnell mit Updates zu schließen.

Das BlackBerry Priv soll mit monatlichen Updates bedacht werden, die alle bis dahin bekannten Sicherheitslecks schließen sollen, wie AndroidAuthority berichtet. Bei besonders kritischen Schwachstellen will das Unternehmen sogar noch schneller reagieren und außerhalb dieses Updatezyklus einen Hotfix ausspielen.

Hotfixes bei schweren Sicherheitslücken

Allerdings profitieren zunächst nur Nutzer des BlackBerry Priv von dem Update-Service, die ihr Gerät direkt im Online-Shop des kanadischen Unternehmens erworben haben. Solltet Ihr das BlackBerrry Priv bei einem Mobilfunkprovider kaufen, könnte die Aktualisierung etwas länger auf sich warten lassen. Nur Provider, die mit BlackBerry in diesem Bereich zusammenarbeiten, dürften die Aktualisierungen im gleichen Rhythmus ausspielen. Geschäftskunden, die ihre Priv-Geräte über den BlackBerry Enterprise Server verwalten, können auch die Updates über diese Software einspeisen.

Es überrascht wenig, dass BlackBerry sich zu monatlichen Updates verpflichtet, da sich das BlackBerry Priv doch gerade durch seine Sicherheitsfeatures auszeichnen soll. Das Smartphone selbst kann in Deutschland bereits geordert werden und kostet hierzulande 779 Euro. Auch wenn das Gerät in Großbritannien bereits am 6. November ausgeliefert werden soll, ist ein genauer Releasetermin für Deutschland von BlackBerry noch nicht kommuniziert worden.


Weitere Artikel zum Thema
Amazon Under­ground: Ende für den Store mit Gratis-Apps
Michael Keller
Amazon schließt seinen Underground-Store für Apps
Keine kostenlosen Apps von Amazon mehr: Wie das Unternehmen bekannt gibt, soll das "Actually Free"-Programm nicht weitergeführt werden.
Apple und Samsung profi­tie­ren kaum vom Wachs­tum des Smart­phone-Mark­tes
Michael Keller
Huawei konnte auch im ersten Quartal 2017 seinen Absatz steigern
Der Smartphone-Markt wächst, aber Samsung und Apple haben wenig davon. Vor allem chinesische Hersteller wie Huawei legten Anfang 2017 zu.
Honor 6X erhält Update auf Android 7.0 Nougat
Michael Keller
Das Honor 6X ist seit Anfang 2017 in Deutschland verfügbar
Das Honor 6X erhält ein großes Update: Ab sofort beginnt Huawei den Rollout von Android 7.0 Nougat und EMUI 5.0.