Das erste Kamera-Modul für Project Ara in Aktion

Kamera-Baustein für das Project Ara funktioniert: Toshiba hat auf einer Entwicklerkonferenz in Singapur die ersten Kamera-Module für das Baukasten-Smartphone von Google vorgestellt. Ein YouTube-Video demonstriert, wie die Kamera arbeitet.

Auf der Konferenz betonte Shardul Kazi, der Vizepräsident von Toshiba America, dass die entwickelten Module frei verfügbar gemacht werden sollen, berichtet das Modular Phones Forum. Auf diese Weise könnten Entwickler auf der ganzen Welt die Toshiba-Chips benutzen und weiterentwickeln. Toshiba will für das Project Ara Kamera-Module mit verschieden hoher Auflösung entwickeln, die von den Nutzern je nach Bedarf ausgewechselt werden können.

5-MP-Kamera im Video

Das Ziel sei es, für die Hauptkamera drei Module bereitzustellen, die jeweils mit 8 MP, 13 MP und 20 MP auflösen. Die Entwicklung der Bausteine sei in mehrere Phasen aufgeteilt: Ein Referenz-Modul mit der Auflösung von 5 MP sei bereits fertig. Bis 2016 sollen die anderen Exemplare bereitstehen – inklusive NFC, kabelloser Aufladefunktion und externem Speicherplatz.

Das im Video gezeigte Modul mit 5 MP sei das erste Kamera-Modul von Toshiba, das lauffähig ist. Wie in dem Video zu sehen ist, lässt sich das Segment auf einfache Weise auswechseln. Als Nächstes soll dann ein Referenz-Modul mit der Auflösung von 13 MP fertiggestellt werden, das im Vergleich zu dem jetzt gezeigten Modul auch neue Features biete. Um die Fortschritte zu dokumentieren, hat Toshiba für Project Ara eine eigene Webseite eingerichtet.


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