Ersatz für Aperture und iPhoto: Apples neue Photos-App

Peinlich !12
Photos soll eng mit der iCloud verknüpft werden und jederzeit den Zugriff auf die eigenen Fotos gewährleisten
Photos soll eng mit der iCloud verknüpft werden und jederzeit den Zugriff auf die eigenen Fotos gewährleisten(© 2014 CC: Flickr/mac_ivan)

Konzentration auf die neue Photos-App: Wie Apple bereits auf der WWDC angekündigt hat, wird die Entwicklung der Bildbearbeitungssoftware Aperture und iPhoto zunächst auf Eis gelegt. Stattdessen soll die neue Anwendung Photos stärker gefördert werden, die ebenfalls auf der WWDC vorgestellt wurde.

Mit Photos soll vor allem die Ablage von Bildern in iCloud einfacher werden, wird Apple von Business Insider zitiert. Gleichzeitig ermögliche dies auch unterwegs den sofortigen Zugriff auf die eigenen Schnappschüsse. Zusammen mit der Ankündigung der neuen App gab Apple auch bekannt, dass die eigene Profi-Software Aperture nicht mehr weiterentwickelt werde; bestehende Aperture-Bibliotheken sollen aber in Photos für OS X importiert werden können.

Außer der Verbindung zu iCloud bietet Photos aber noch einen anderen entscheidenden Vorteil gegenüber iPhoto und Aperture: Die App kann mit Anwendungen von Drittanbietern erweitert werden. Dadurch besteht beispielsweise die Möglichkeit für Entwickler, eigene Filter, die nicht Bestandteil von Photos sind, für andere Nutzer verfügbar zu machen. Darüber hinaus bietet Photos eine neue Suchfunktion und die Möglichkeit, Bilder per Drag & Drop für die Wiedergabe anzuordnen. Auch eine Auto-Sync-Funktion für alle Apple-Geräte wurde integriert.

Photos für OS X kommt erst 2015

Der Wechsel zu Photos auf dem Mac wird aber der Ankündigung zufolge erst im Jahr 2015 möglich sein – und nicht, wenn OS X Yosemite im Herbst 2014 veröffentlicht wird. Somit müssen sich Hobby-Fotografen, die derzeit noch Aperture benutzen, noch eine Weile gedulden, bis sie von den Vorzügen der neuen Software profitieren können.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone 8: Kompo­nen­ten für die OLED-Version sollen schon herge­stellt werden
Guido Karsten
Es ist unklar, wie Apple das flexible OLED-Display in seinem iPhone 8 einsetzen wird
Das OLED-Display des iPhone 8 soll Apples Ingenieuren ein neues Design ermöglichen. Gerüchten zufolge sind erste Exemplare bereits in Arbeit.
iCloud: So werdet Ihr den nervi­gen Kalen­der-Spam auf iPhone und Macbook los
Marco Engelien
Die Lösung für den Kalender-Spam liegt in der iCloud.
In den vergangenen Wochen haben iCloud-Nutzer Spam in Form von Kalender-Einladungen erhalten. Wir zeigen Euch, wie Ihr das Problem beheben könnt.
Samsung Galaxy A5 und Co sollen Edge-Displays erhal­ten
Guido Karsten
Das Galaxy A5 (2016) besitzt noch ein starres AMOLED-Display ohne Biegungen
Samsung soll in Zukunft noch mehr auf OLED-Bildschirme setzen als bisher. Gerade Mittelklasse-Geräte wie das Galaxy A5 sollen davon profitieren.