Facebook Reactions: Lieben, lachen und weinen statt Dislike Button

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Außer dem "Gefällt mir"-Daumen stehen in manchen Ländern bereits animierte Emoji als neue Reaktionen auf Facebook zur Verfügung
Außer dem "Gefällt mir"-Daumen stehen in manchen Ländern bereits animierte Emoji als neue Reaktionen auf Facebook zur Verfügung(© 2014 Facebook, CURVED Montage)

Lieben, lachen und weinen mit Facebook Reactions: Wie angekündigt, wird Facebook auf die Einführung eines Dislike Buttons verzichten. Stattdessen wird es gleich eine ganze Palette unterschiedlicher Emotionen geben, mit denen Ihr Beiträge kommentieren könnt. Derzeit testet das soziale Netzwerk Reaktionen wie Freude, Trauer, Wut und mehr per Emoji, berichtet Mashable.

So mancher Facebook-Nutzer stört sich schon seit geraumer Zeit am "Gefällt mir"-Button: Um Beiträge aller Art hervorzuheben, führte bisher kein Weg daran vorbei, auch wenn es bei tragischen Ereignissen, etwa bei einem Todesfall in der Familie, nicht passt. Gleiches gilt aber auch für einen Dislike-Button, der ebenfalls nicht in jeder Situation angebracht wäre. Facebook plant daher eine ganze Palette an Emotionen als Ergänzung.

Facebook Reactions sollen auch für die Mobile-App kommen

Statt Beiträge nur mit einem "Daumen hoch" zu quittieren, sieht Facebook mehrere Buttons in Form von Emoji vor – und zwar vollanimiert: Smileys, die lachen, weinen, erstaunt gucken, zufrieden oder wütend sind sowie ein Herz, drücken "Haha", "Sad", "Wow", "Yay", "Angry" und "Love" aus. Der Daumen bleibt aber weiterhin erhalten. Vorerst stehen die neuen Facebook Reactions nur einem eingeschränkten Nutzerkreis in Irland und Spanien zur Verfügung, wie Produktmanager Chris Toswill in einem Blogeintrag schreibt.

Facebook habe genau studiert, welche Emotionen am häufigsten in dem sozialen Netzwerk ausgedrückt werden. In den Testregionen könnten Mitglieder daher testweise Sympathie bekunden, lieben oder "wowen". Einen Termin für einen offiziellen Rollout der Facebook Reactions gibt es noch nicht, das Feature solle aber sowohl für die Mobile-App als auch die Web-Anwendung kommen.


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