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Emojis

WhatsApp Update
WhatsApp Update (© 2015 CURVED )
Emojis

Bereichern wir mit dieser bunten Zeichensprache unsere Kommunikation? Bei Emojis scheiden sich die Geister: Die einen können keinen Satz ohne die bunten Gesichter, Figuren und Sticker abschließen, während andere sie einfach nur albern und überflüssig finden. Ein Blick auf die Smartphone-Displays vieler Nutzer verrät uns allerdings: Ohne Emojis geht bei WhatsApp und Co. nichts mehr.

Kulturelle und regionale Unterschiede

Emojis bebildern nicht nur unsere Sprache, sie sorgen mitunter auch für zahlreiche Missverständnisse. Die Bedeutung jedes einzelnen Emojis ist zwar tatsächlich durch das Unicode-Konsortium festgelegt, dennoch werden die Symbole je nach Region unterschiedlich eingesetzt. Längst haben auch Wissenschaftler die Emojis als neues Forschungsgebiet entdeckt. Dabei liegt die Deutungshoheit über die Emojis streng genommen in Japan, denn dort wurden die bunten Grinse-Smileys einst von Designer Shigetaka Kurita erfunden. Inspiriert von Manga-Zeichnungen, chinesischen Schriftzeichen und Straßenschildern entwickelte Kurita für die japanische Telefongesellschaft NTT in den Neunzigern die ersten Symbole für Mobiltelefone. Während der schnaubende Smiley in Japan für Stolz steht, drückt er bei uns schlicht Wut und Empörung aus.

iOS, Android, Snapchat, WhatsApp – ein bunter Mix

Ob auf verschiedenen Betriebssystemen, von unterschiedlichen Herstellern oder auf verschiedenen Apps: Die Zahl der Emojis ist groß und die Unterschiede können mitunter reines Kommunikations-Wirrwarr auslösen. So gibt es nicht nur regionale und kulturelle Unterschiede in dem Verständnis der kleinen Bilder, sondern auch zwischen den verschiedenen Systemen, Herstellern und Apps können Missverständnisse auftreten. Um möglichst universell einsetzbar zu sein, überarbeiten die Hersteller ihre Emoji immer wieder, die neuesten Entwicklungen schlüsseln wir dabei für Euch auf.

Dabei werden die Emojis immer umfangreicher und inklusiver: Eine Reihe von Länderflaggen und sogenannte Diversitäts-Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben und gleichgeschlechtlichen Paaren sind in den letzten Jahren hinzugekommen, die vormals meist männlichen Sportler wurden um Sportlerinnen ergänzt. Derselbe Ansatz wurde auch für Berufe umgesetzt, sodass es nicht nur einen Feuerwehrmann, sondern auch eine Feuerwehrfrau, Polizistinnen, Detektivinnen und mehr gibt. Wem die vorinstallierten Emojis nicht ausreichen, kann durch Zusatz-Apps wie "Emoji Keyboard" und Swiftmoji neue Sticker und Symbole hinzufügen.

Emojis als Notruf

Die bunten Bildchen stehen in Messenger wie WhatsApp hauptsächlich für Spaß und Vergnügen. Dass es aber auch anders geht, zeigt die schwedische Kinderhilfsorganisation BRIS. Gewalt, Missbrauch oder trinkende Eltern: Wenn das Vorgefallene sich nicht in Worte fassen lässt, sollen sich Kinder und Jugendliche mit den "Abused Emojis" anderen anvertrauen können.

Login per Smiley

Passwörter und PIN-Nummern vergessen viele von uns schnell, Bilder dagegen weniger. Darauf baut auch das neue Konzept von Intelligent Environments auf. Die visuelle Login-Technologie soll das Entsperren von Smartphones einfacher und vor allem sicherer machen.