Galaxy S9: Neue Hinweise zu Samsungs Animojis

Die Frontkamera des Galaxy S9 könnte anders als beim Vorgänger (Bild) euer Gesicht tracken
Die Frontkamera des Galaxy S9 könnte anders als beim Vorgänger (Bild) euer Gesicht tracken(© 2017 CURVED)

Samsung wagt mit dem Galaxy S9 offenbar den Angriff auf das iPhone X: Das südkoreanische Unternehmen stattet sein nächstes Top-Gerät angeblich mit "3D Emojis" aus – dabei handelt es sich offenbar um ein Konkurrenzprodukt zu den Animojis von Apple.

Als eines der ersten Android-Smartphones sollen Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus die 3D-Emojis erhalten, berichtet The Verge. Sie seien zwar "weiter entwickelt" als Apples Animojis, sollen aber auf ähnliche Weise die Gesichtsbewegungen und Mimiken eines Nutzers erkennen und auf eine 3D-Figur in Echtzeit übertragen. Schon zuvor gab es Hinweise darauf, dass ein solches Feature kommen wird.

Tracking dank neuem Chipsatz

Das soll zu einem Feature passen, das der Exynos 9810 besitzen soll – Samsungs hauseigener Chipsatz, der voraussichtlich hierzulande im Galaxy S9 verbaut ist. Demnach kommt der Chip mit einem "realistischen Gesichts-Tracking-Filter". Zudem habe der Hersteller die Sicherheit für die Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones erhöht, was ebenfalls auf die neue Technologie hindeutet.

Dabei ist Samsung aber anscheinend nicht das erste Unternehmen, das die Animojis auf Android-Smartphones bringen will. Huawei hat Ende November 2017 bereits eine eigene Variante der animierten Emojis präsentiert und das Feature für künftige Smartphones des Unternehmens oder dessen Tochter Honor angekündigt.

Bleibt nur noch die Frage, wann die ersten Geräte mit dem Feature erscheinen. Da Samsung das Galaxy S9 schon am 25. Februar im Rahmen des MWC 2018 präsentiert, ist noch unklar, welcher Hersteller zuerst ein Android-Smartphone mit den Animoji-Klonen in den Handel bringt – sofern die Gerüchte über die 3D-Emojis von Samsung der Wirklichkeit entsprechen.

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