Facebook startet Initiative gegen Fake-News

Das gefällt uns: Facebook geht künftig intensiver gegen Fake-News vor
Das gefällt uns: Facebook geht künftig intensiver gegen Fake-News vor(© 2014 Facebook, CURVED Montage)

Gerade über Facebook können sich Falschmeldungen in kurzer Zeit wie ein Lauffeuer verbreiten. In der Vergangenheit gerieten so viele Fake-News in Umlauf, die etwa gegen bestimmte Personengruppen aufhetzen sollten. Auch während der US-Wahl 2016 seien vermehrt gefälschte Nachrichten verbreitet worden. Das Problem hat auch das soziale Netzwerk selbst erkannt – und eine Initiative gegen die Fälschungen gestartet.

Diese Initiative hört auf den Namen "Facebook Journalism Project". Ziel sei es, in Zusammenarbeit mit den Medien gegen Fake-News vorzugehen. Laut der offiziellen Facebook-Seite ist ein Ansatzpunkt, gemeinsam mit Journalisten neue News-Produkte zu erarbeiten. Über diese sollen dann künftig Informationen bezogen werden. Es ist möglich, dass hierdurch eine Art Verifizierung durch Dritte erfolgen soll, damit Nutzer Wahrheit von Unwahrheit einfacher unterscheiden können.

Umgang mit Facebook lernen

Zudem stehen noch Online-Trainings und Tools für Journalisten sowie Facebook-Nutzer auf der Agenda. Erfolgen soll womöglich auch eine Sensibilisierung für die zahlreichen Inhalte auf der Timeline, was das Erkennen einer Fake-News erleichtern dürfte. Die neuen Tools könnten etwa wichtige Meldungen hervorheben und ein einheitliches System für Videos einführen, die von Augenzeugen während wichtiger Ereignisse über die Social-Media-Plattform verbreitet werden.

Schon zuvor hat Facebook Maßnahmen gegen Fake-News ergriffen. So seien im November 2015 die falschen Meldungen in den Nutzerbedingungen bereits offiziell verboten worden. Sogar ein Filter zur automatischen Kennzeichnung von Fakes stand im Raum. Geplant wäre auch eine Überarbeitung des Meldesystems, um Nutzern das Kennzeichnen von Fake-News zu vereinfachen. Dieser spezielle Punkt wird als Teil des "Facebook Journalism Project" erneut aufgelistet. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass die Initiative letztendlich erfolgreich ist.

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